Du bist das Placebo Teil 2

Ich hatte ja vor einiger Zeit von dem Buch “Du bist das Placebo” von Dr.Joe Dispenza geschrieben (siehe 20.2.2017)

Mittlerweile habe ich es ganz gelesen, einige Vorträge von ihm auf youtube gesehen und mache seit einiger Zeit regelmässig die Meditation.

Seine Arbeit überzeugt mich voll und ganz! Was ich vor allem sehr spannend finde, dass er das Ganze wissenschaftlich belegen kann, in dem er Messungen der spezifischen Gehirneigenschaften und -elemente durchführte, wie beispielsweise Kohärenz versus Inkohärenz (die Ordnung bzw Unordnung von Gehirnwellen), die Amplitude (Energie der Gehirnwellen), die Phasenorganisation (der Grad der harmonischen Zusammenarbeit unterschiedlicher Gehirnareale), die relative Zeit, um in Tiefenmeditation zu gelangen ( wie lange jemand braucht, um in einen anderen, empfänglicheren Gehirnwellenzustand zu wechseln), das Verhältnis von Theta- zu Alphawellen (der Grad an ganzheitlicher Gehirnfunktion und der arealübergreifenden Kommunikation unterschiedlicher Gehirnteile - der vordere mit dem hinteren Teil, die linke mit der rechten Seite), das Verhältnis von Delta-zu Thetawellen ( die Fähigkeit, das “Geplapper” des Geistes und aufdringliche Gedanken zu regulieren und zu kontrollieren) sowie die Verweildauer (die Fähigkeit des Gehirns, einen meditativen Zustand längere Zeit aufrechtzuerhalten)

Er schreibt: “ diese Daten veranschaulichen zwei wichtige Punkte.

Erstens: die Fähigkeit den analytischen Geist, also die Betawellen hinter sich zu lassen und in einen empfänglicheren Zustand zu wechseln, kann durch Übung verbessert werden.

und zweitens: mit den von mir und meinen Kollegen vermittelten Methoden können die Studenten über ihren denkenden Geist hinausgehen und relativ leicht Zugang zum Betriebssystem des unterbewussten Geistes gewinnen.

Interessanterweise zeigen unsere Forschungen auch ein auffälliges, konsistentes Muster hinsichtlich der ganzheitlichen Funktionsweise des Gehirns der untersuchten Studenten: In den Stirnlappen sind signifikante, sich abwechselnde Alpha-/ Theta-Muster (wie verschiedene Gehirnareale miteinander kommunizieren) während des Meditierens erkennbar, d.h., die zwei Gehirnhälften “sprechen” ausgewogener und einheitlicher miteinander.

Die immer wieder zu beobachtenden Muster im Verhältnis der beiden Stirnlappen scheinen eine Erfahrung großer Dankbarkeit zu produzieren, und zwar immer wieder in rhythmischen Wellen. Wenn Teilnehmer sich beim mentalen Üben in diesem erhöhten Zustand der Dankbarkeit befinden, dann ist diese innere Erfahrung gemäß diesen Daten so real, dass sie meinen, die vorgestellten Ereignisse geschähen gerade oder seien bereits passiert. Sie sind dankbar, weil das die Emotion ist, die wir verspüren, wenn das passiert, was wir uns wünschen.

Bei erfahrenen Meditierenden stiegen auch die Gehirnwellen-Anteile im Theta- und niederfrequenten Alphabereich, ein Hinweis darauf, dass sie relativ lange in veränderten Zuständen verweilen können. Besonders signifikant war die erhöhte Regulierung langsamer Wellen. Diese Menschen verfügten im Theta- Zustand über eine überdurchschnittliche Gehirnwellenkohärenz bzw.einen überdurchschnittlichen Ordnungsgrad zwischen der Aktivität im Vorderhirn und den Arealen im Hinterhirn. Wiederholt wurde der Bereich des linken Stirnlappens aktiviert, der mit positiven Emotionen assoziiert wird, was einem Zustand meditativer Glückseligkeit entspricht.

Anders ausgedrückt, kann man sagen: wenn diese Personen in einen meditativen Zustand gehen, produzieren Sie langsamere, kohärenter der Gehirnswellen, die auf einen Zustand tiefer Entspannung und erhöhter Bewusstheit hinweisen. Das Vereinigen von Vorder- und Hinterhirn sowie der linken und rechten Gehirnseite deutet auf ein Gefühl höheren Glücks und größerer Ganzheit hin.”

Er beschreibt Fälle, bei denen Menschen mit schwierigen Erkrankungen es tatsächlich schafften, entweder deutliche Linderungen oder sogar Heilung zu erreichen.

Zum Einstieg in die Meditation weisst er darauf hin:

“ Denken Sie daran: Überzeugungen und Wahrnehmungen beziehungsweise Vorstellungen sind unterbewusstes Seinszustände; sie beruhen auf Gedanken und Gefühlen, die sie immer wieder denken beziehungsweise fühlen, bis sie schließlich zur automatischen Gewohnheit werden, zu einer Einstellung. Mehrere Einstellungen zusammen bilden eine Überzeugung, und mehrere zusammenhängende Überzeugungen werden zu einer Wahrnehmung. Mit der Zeit entsteht aus dieser Redundanz ein weitgehend unterbewusstes Welt- und Selbstbild, das sich auf Ihre Beziehungen, Verhaltensweisen und praktisch alles in Ihrem Leben auswirkt.

wollen Sie also eine Überzeugung oder eine Wahrnehmung verändern, dann müssen Sie zunächst einmal Ihren Seinszustand verändern, was wiederum bedeutet, dass sie Ihre Energie verändern, denn um Materie zu beeinflussen, müssen Sie mehr Energie als Materie sein, mehr Welle als Teilchen. Dazu müssen Sie eine klare Absicht mit einer höheren Emotionen verbinden –Das sind die beiden Zutaten.

Es wird bei diesem Prozess eine Entscheidung mit so viel Energie gefällt, dass Ihre neue Überzeugung zu einer Erfahrung mit einer starken emotionalen Signatur wird, durch die Sie in diesem Moment verändert werden. So verändern Sie Ihre Biologie: Sie werden zu Ihrem eigenen Placebo und lassen den Geist über die Materie bestimmen.

… die innere Erfahrung beim Meditieren muss eine größere Amplitude – mehr Energie – haben als die äußere vergangene Erfahrung, auf der die zu verändernde Überzeugung beziehungsweise Wahrnehmung beruht. Der Körper muss auf einen neuen Geist reagieren. Sie müssen sich also mit ganzem Herzen auf diese höhere Emotion einlassen, bis sie eine Gänsehaut bekommen. Sie müssen sich erhaben inspiriert unbesiegbar und machtvoll fühlen.”

“ Bei der Placebo Reaktion geht es darum, nur durch Gedanken geheilt zu werden. Gedanken sind nicht-manifestierte Emotionen. Sobald wir einen Gedanken emotional annehmen, wird er real, also zur Realität. Einem Gedanken ohne eine emotionale Signatur fehlt die Erfahrung, deshalb ist der etwas Latentes, das darauf wartet, von etwas Unbekanntem zu etwas Bekanntem gemacht zu werden. Sobald wir einen Gedanken zu einer Erfahrung und dann zu Weisheit machen, entwickeln wir uns als menschliche Wesen weiter.

Ein Blick in den Spiegel zeigt Ihnen ihr Spiegelbild, und das, was Sie da sehen, ist, wie Sie wissen, Ihr physisches Ich. Aber wie können Ihr wahres Selbst, Ihr Ego und Ihre Seele sich erblicken? Ihr Leben ist ein Spiegelbild Ihres Geistes, Ihres Bewusstseins und Ihres wahren Selbst.

… sobald Sie eine klare absichtsvolle innere Ausrichtung mit dem kompromisslosen Vertrauen in das Feld der Möglichkeiten verbinden, betreten Sie das Unbekannte, und dort kann sich das Übernatürliche entfalten. Meiner Meinung nach ist das der Seinszustand, in dem unser Bestes zum Ausdruck kommt.

Wenn Absicht und Hingabe miteinander verschmelzen, dann, so glaube ich, trinken wir aus einem tieferen Brunnen. Und wenn Ganzheit, die Zufriedenheit mit sich selbst und Eigenliebe wirklich von innen kommen, weil wir uns über das bislang als möglich Geltende hinausgewagt und unsere selbst auferlegten Beschränkungen überwunden haben, dann kann Ungewöhnliches passieren. Mit sich selbst im gegenwärtigen Moment glücklich zu sein und gleichzeitig einen Traum von der eigenen Zukunft zu träumen – das ist ein großartiges Rezept, um Dinge manifeste Wirklichkeit werden zu lassen.

Wenn wir uns so ganz fühlen, dass es uns egal ist, ob “es” passiert, dann materialisiert sich Wunderbares vor unseren Augen. Der Zustand der Ganzheit ist der perfekte Schöpferzustand. Das habe ich immer wieder erlebt, wenn Menschen aus aller Welt wahrhafte Heilung erfuhren, Sie fühlen sich so ganz und vollständig, dass sie nicht mehr wollen, keinen Mangel mehr spüren und nicht mehr versuchen, etwas selbst zu bewirken. Sie lassen los, und zu ihrem großen Erstaunen antwortet etwas, das grösser ist als - und sie lachen darüber, wie einfach dieser Prozess ist.”

“Die Meditation besteht aus drei Teilen:

-der erste Teil ist die Induktion. Dabei bringen Sie sich...in einen kohärenteren Alpha- bzw.Thetagehirnwellenzustand, in dem Sie für Suggestionen empfänglicher sind. Das ist sehr wichtig, denn nur durch erhöhte ich Suggestibilität können Sie wirklich Einfluss auf Ihre Gesundheit nehmen und zum Placebo werden.

-im zweiten Teil gelangen Sie in den gegenwärtigen Moment und verweilen in der Quantenleere, in der alle Möglichkeiten existieren.

-und im dritten Teil verändern sie ihre Überzeugungen und Wahrnehmungen.”

Dazu gibt es dann den Text im Buch bzw. eine App zum herunterladen, damit man mit der Tonaufnahme meditieren kann, was wesentlich einfacher ist.

Dispenza empfiehlt, die Meditation zur täglichen Praxis zu machen.

Somit gehört diese Meditation jetzt zu meinem täglichen “Therapieplan”!