Vitamin D

Eigentlich hätte ich mir einen anderen Tag aussuchen müssen, um das Thema noch wirkungsvoller zu unterstreichen, denn heute scheint den ganzen Tag die Sonne :-))

Da das aber in Hamburg in letzter Zeit bzw im Winter sehr selten der Fall ist, haben viele Menschen, die in unseren Breitengraden oder noch nördlicher leben, häufig einen Mangel an Vitamin D.

Vitamin D wird nicht nur für den Knochenstoffwechsel benötigt, sondern für die reibungslose Funktion fast aller Zellen und Organe:

- es senkt die allgemeine und kardiovaskuläre Sterblichkeit

- es kräftigt die Knochen und Muskulatur, senkt das Risiko für Stürze, Frakturen und Osteoporose

- es verbessert die Gefässgesundheit, den Blutdruck und die Herzmuskelleistung

- es stärkt das Immunsystem, hilft bei Allergien und verringert das Risiko für Atemwegsinfekte

- es hilft bei Nervenerkrankungen

- es unterstützt eine gesunde Schwangerschaft

und ist auch bei Krebs hilfreich:

es verringert das Krebsrisiko und verbessert die Krebstherapie.

“Letzteres konnte in jüngster Zeit bei Brust- und Darmkrebs sowie bei anderen Tumorarten (wie Magenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lungenkrebs, Prostatakrebs, Hautkrebs etc.) gezeigt werden. Hier konnten hohe Vitamin D-Konzentrationen im Blut nicht nur das Neuauftreten von Tumoren reduzieren, sondern auch bei vorhandenen Krebserkrankungen das Auftreten von Rezidiven oder Metastasen verhindern und die Überlebenschancen verbessern. Eine Berechnung aus den U.S.A. ergab, dass die Anhebung des Vitamin- D-Spiegels durch die Gabe von 2000 I.E. täglich jedes Jahr etwa 58.000 neue Fälle von Brustkrebs verhindern könnte.

...Die Wirkung auf Krebserkrankungen wird vor allem auf die antientzündliche und immunstabilisierende Wirkung von Vitamin D zurückgeführt. Außerdem sind Tumorzellen auch direkt durch Vitamin D beeinflussbar, indem es an der Zelldifferenzierung angreift und den natürlichen Zelltod beeinflusst. So verhindert Vitamin D unkontrolliertes Wachstum von unreifen Zellen und ermöglicht die Reifung zu funktionstüchtigen Zellen. Das könnte eine Erklärung sein, warum unreife, schnell wachsende sog. G3-Tumore bei Vitamin D-Mangel häufiger auftreten.” (Infoblatt GfBK Vitamin D)

Wissenschaftler haben in zahlreichen Studien mittlerweile belegen können, dass eine gute Vitamin D-Versorgung vor Rückfällen und Metastasen schützen kann (v.a. bei Brust- und Darmkrebs). Eine Studie zeigte, dass bei Frauen mit einem verminderten Vitamin D-Spiegel das Risiko für eine Metastasierung nahezu verdoppelt war im Vergleich zu Frauen mit ausreichender Vitamin D-Versorgung.

Die richtige Dosierung sollte natürlich mit einem Heilpraktiker oder Arzt besprochen werden. Am besten vorher den 25-Hydroxy-Vitamin-D-Spiegel im Blut messen lassen. Werte um 50ng Vitamin-D pro ml Blut gelten als optimal.

Es werden dann je nach Blutwerten 2000-4000 I.E.(Internationale Einheit) täglich empfohlen.

Nach neuesten Erkentnissen (Dr.Jörg Spitz, Präsident der GfBK) ist das Vitamin im Organismus besser wirksam, wenn es täglich in kleineren Dosen gegeben wird, als z.B. 2x wöchentlich in sehr hoher Dosis. Hier wird von sogar 6000 I.E. täglich gesprochen.

Was eine Überdosierung angeht schreibt die GfBK:

“Sie brauchen keine Angst vor einer Überdosierung zu haben. Viele Ärzte haben inzwischen Erfahrung mit der Gabe von hoch dosiertem Vitamin D, ohne dass Beschwerden wie z. B. Durchfälle, Übelkeit oder Gelenkschmerzen auftreten. Lediglich Menschen mit zu viel Kalzium im Blut sollten kein Vitamin D einnehmen. Vorsicht geboten ist auch bei Menschen mit Nierensteinen.”

Mein Heilpraktiker hat mir Tropfen vom Hersteller Vitaplex empfohlen, die ich über die website www.deltastar.nl bestelle.

Vitamin D3 flüssig, 2000 I.E. pro Tropfen kosten dort 52,97€

(beim Preisvergleich darauf achten, wieviele I.E. pro Tropfen! Das ist sehr unterschiedlich!)