Genmutation BRCA2

Ich war heute bei der Humangenetik und bekam das Ergebnis der Genuntersuchung nochmal ganz genau erläutert. (Telefonisch wurde mir das Ergebnis schon einmal durchgegeben)

Tatsächlich wurde eine Mutation im BRCA2-Gen gefunden, die eindeutig pathogen ist. Sprich, somit wurde die genetische Anlage für den erblichen Brust-und Eierstockkrebs nachgewiesen.

Und es ergibt sich somit prinzipiell ein erhöhtes Risiko für eine weitere Brustkrebserkrankung.

Erster Gedanke:

F***, ich will nicht mehr!!! Wenn ich sowas höre, könnte ich bloss noch schreien…

Ich hab echt genug davon, es reicht jetzt mal!

Eine Frauenärztin meinte auch letzte Woche schon mal, ich solle mir längerfristig überlegen, ob ich die noch erhaltene Brust nicht auch abnehmen lasse….

NEIN, nicht noch mehr…. nicht die andere Brustwarze auch noch weg…..

was soll denn noch alles weggeschnitten werden?

Dann heisst es jetzt engmaschige Kontrollen: alle halbe Jahr Ultraschall, einmal im Jahr MRT.

Zweiter Gedanke:

Weiterhin mit Dr.Dispenzas Methode arbeiten, der ja sagt, dass man auch die Gene mit Hilfe der Gedanken verändern kann, wenn man regelmässig “übt”sozusagen.

Ich glaube jetzt auch nicht, dass der Krebs nur durch diese Mutation entstand. Da kamen schon mehrere Faktoren zusammen. Glaube nach wie vor, dass die Psyche eine grosse Rolle spielt. Wenn ich nicht auf mich aufpasse, nicht auf mich höre, mich klein und fertig machen lasse, mich alleine und verlassen fühle, mich selbst nicht liebe….ist das der perfekte Nährboden für (Krebs)Krankheiten. Aber sicher begünstigt dann so eine körperliche Gen-Konstitution das Entstehen.

Interessant ist das ganze jetzt natürlich auch für die restlichen Familienmitglieder.

Für meine Geschwister stehen die Chancen 50:50 , dass sie die gleiche Mutation haben. Und für deren Kinder wiederum 50:50.

Die Frage ist halt, ob man das wirklich wissen will. Das ist sicher Typsache und muss jeder einzelne für sich entscheiden.