Verunsicherung

Nachdem ich gestern eine Sendung gesehen habe, in der es über Methadon und Krebs ging, bin ich ziemlich nachdenklich bzw. verunsichert.

Offensichtlich kann Methadon dazu beitragen, dass Chemotherapien besser wirken und zudem auch schmerzlindernd sein. Es darf aber nicht als Krebsmedikament verschrieben werden (nur als Schmerzmittel), da die klinischen Studien dazu fehlen. Für diese Studien wird aber kein Geld bereitgestellt, weil, wie es scheint, Methadon zu billig in der Herstellung ist und die Pharmaindustrie damit keinen Profit machen kann (die meisten Studien werden wohl von der Pharmaindustrie bezahlt)

Wie abartig ist das denn bitteschön! Es geht mal wieder nicht um den Patienten/Menschen, sondern nur ums Geld….

Im Zuge dessen wurde auch das Avastin genannt, dass ich ja noch bekomme.

(es wurde als Beispiel genannt, dass ein Medikament wie Avastin, das vielfache im Vergleich zu Methadon kostet und seine Wirksamkeit durchaus umstritten ist)

Daraufhin habe ich mir einige Informationen zu Avastin durchgelesen und entdeckt, dass eine mögliche Nebenwirkung ebenfalls eine Neuropathie (Taubheitsgefühle) sein kann. Und da ich das mit der Fußsohle ja erst seit der letzten Chemo habe, bei der ja das Avastin zum ersten Mal gegeben wurde, bin ich gerade sehr verunsichert, ob das jetzt nicht daher kommt und ob es richtig ist, dieses Medikament weiterhin zu nehmen. Aaaarghhhh, ich hasse solche Entscheidungen!

Mein Gefühl war ja schon vor ein paar Wochen sehr kritisch und eigentlich bei einem “nein”..... abe die Verunsicherung einfach zu gross.

Ok, am Montag bin ich ja wieder im Krankenhaus, da kann ich nochmal genau nachfragen und danach habe ich noch einen Termin bei der Frauenärztin, mal sehen, was sie meint. Wobei ja meine Erfahrung ist, dass die Ärzte im Normalfall alle die gleiche (Pharmaindustrie)-Meinung haben.

Weitere Info über Methadon unter:

https://www.biokrebs.de/therapien/weitere-therapie...