Veränderungen

Da ja der August bis in den September hinein keine so schöne Zeit war (diese ganzen Nebenwirkungen,mit denen ich nicht mehr gerechnet hatte, viele Heulanfälle wegen Alleinesein und Beziehungsbewältigung, Unsicherheit, Angst…) und ich nicht ständig über die gleichen Dinge schreiben wollte, gab es längere Zeit keinen Eintrag in dieser Rubrik.

Seit 2 Wochen in etwa merke ich leichte Veränderungen. Seit ich akzeptiert habe, dass der Körper halt so seine Schmerzstellen hat und wohl noch eine Weile haben wird, kann ich viel besser damit umgehen.

Ok, vergangene Woche hatte ich 2 Tage Job, was dann halt mal wieder 12Stunden-Tage waren und keine normalen, danach war ich erstmal 3 Tage “fertig”. Die kleine Jobreise die Woche davor hatte allerdings super geklappt ( da war ich schon unsicher, ob das so alles funktioniert, zumal ich mit einem Erkältungskopf da hin bin. Und dann aber extrem happy und dankbar gewesen, dass mein Körper so toll mitgemacht hat und ich überhaupt wieder so was machen kann! Wie schön!!!!)

Aber da muss ich dann halt mal Pause machen. Da bleiben dann Dinge länger liegen und ich kann mich nicht so bewegen, wie ich gerne würde.

Das lerne ich auch gerade, das dann einfach so zu lassen und mich auszuruhen. Meine Frauenärztin sagte eh letztens zu mir, ich solle aufpassen, dass ich mich nicht überfordere. Die meisten Krebskranken wie in meinem Fall, wären mindestens ein Jahr krankgeschrieben. Tja, ich bin aber halt auch kein Angestellter…

Und auch der Psyche geht es besser. Ich glaube meine tägliche “Arbeit”/Meditation trägt Früchte. Fühle mich stabiler und immer mehr “bei mir”. Das fühlt sich gut an!

Ich übe mich in “offenem Herzen” und Selbstliebe.