Viel los

Hatte die letzten 2 Wochen keine Lust und keine Kapazitäten etwas zu schreiben.

Habe ausgerechnet zur Zeit sehr viele Jobs, die ich gerne noch irgendwie schaffen würde. Mein Arzt unterstützt mich da zum Glück sehr. Mental gesehen tut das auch sehr gut! Was für eine Ablenkung!

Komme aber schon an meine Grenzen. Zumal ich dann ja noch meine 3x wöchentlich stattfindenden Behandlungen zeitlich unterbringen muss.

Nach den fünf vergangenen Wochentagen war ich am Freitag fix und fertig. Geschwollene schmerzende Beine - na toll, jetzt melden sich die Lypmhe auch noch- und einfach insgesamt k
Liegt auch daran, dass die Lunge wieder recht voll ist

Sie ist seit den letzten 2 Wochen nicht mehr punktiert worden, was ich mittlerweile aber schon ganz schön merke. Ich denke/ hoffe, dass ich morgen punktiert werde.

Es ging letzte Woche einfach zeitlich nicht, einerseits bei mir wegen der Arbeit (ich kann ja nicht morgens zur Punktion und dann zum Arbeiten gehen), andererseits war der Arzt ab Mittwoch nicht da.

Aber immerhin habe ich die Hälfte der arbeitsreichen Zeit überstanden. War auch nicht selbstverständlich. (Ich kann ja eigentlich immer nur von Tag zu Tag schauen. Was macht die Lunge, was merke ich von der Chemo, was macht der Kreislauf und so weiter)

Die letzten beiden niedrigdosierten Chemos habe ich die nächsten Tage nicht so gemerkt wie nach der ersten. Vielleicht liegt es an dem Dronabinol das ich seitdem einnehme!?

Dronabinol ist sozusagen ärztlich verschriebenes Cannabis in Tropfenform. Und soll u.a. auch bei Übelkeit helfen.

Was mir schon Sorgen/Gedanken/Angst macht, dass ich bisher überhaupt keine Verbesserung an meinem Zustand merke, bzw. eher das Gegenteil (Lunge füllt sich immer mehr). Hmmm, liegt das jetzt daran, dass es mit der niedrigdosierten Chemo viel langsamer geht? Oder hilft das jetzt alles gar nichts?

Morgen erfahre ich wahrscheinlich den neuen Tumormarkerwert…...hoffentlich ist er runtergegangen!

Ich merke immer wieder, dass ich mich in diese Gedanken nicht reinsteigern darf, sonst wird es immer schlimmer….

Und: es ist nur ein Gedanke, es ist nur ein Gedanke,....

Ich versuche mir immer wieder postitive Gedanken zu machen und sie auch „in den Körper schicken“ (Dispenza-„Meditation“).

Ich hatte eine erstaunliche Sitzung bei meinem Psychoonkologen.

Ich sagte ihm , dass ich eine Scheiss-Angst hab, die mich fertig macht,

Da fragte er mich, vor was ich Angst habe.

Angst, es nicht zu schaffen.

Er fragte mich, wann in meinem Leben hätte ich das erste Mal das Gefühl gehabt, es nicht zu schaffen.

Nach wenigen Sekunden war mir klar: bei meiner Geburt. Ich konnte es richtig fühlen.

(ich hatte bei der Geburt die Nabelschnur 2 mal um den Hals und es war wohl recht knapp gewesen nach Erzählungen meiner Mutter)

Wenn man jetzt nach Bruce Lipton oder anderen Epigenetikern geht, sind demnach meine Zellen sozusagen seit meiner Geburt mit „ich schaffe es nicht“ programmiert. hmmm…. das gibt mir zu denken…..

Ob da jetzt etwas dran sein mag oder nicht, ich drehe das Ganze jetzt um und

„programmiere“ mich mit „ich schaffe das“  (und jetzt erst recht!!!)

Und wenn sich die Übung gut anfühlt dann kann sie so verkehrt nicht sein!