PET-CT

Gestern war also das PET-CT.

(„Bei der PET-CT handelst es sich um eines der modernsten bildgebenden Verfahren in der Tumordiagnostik. Dabei kommt zum einen die PET (Positronen-Emissions-Tomographie) zur Darstellung des Tumorstoffwechsels zum Einsatz, zum anderen die CT (Computertomographie, hier nur als „Niedrig-Dosis-CT“) zur räumlichen Lokalisation. Die Kombination beider Verfahren in einem Untersuchungsgang erlaubt eine exakte Lokalisation bösartiger Tumore, wie es mit anderen Verfahren nicht möglich ist. Es wird eine Spur radioaktiv markierter Traubenzucker injiziert, der sich in stoffwechselaktivem Gewebe anreichert“)

Seit dem Termin am Donnerstag bei Dr.Brockmann und noch einem guten Termin bei meinem Psychoonkologen Dr.Weber ging es mir psychisch die letzten Tage um einiges besser.(ich hatte ihn u.a. gefragt, ob das denn so endgültig ist mit der Aussage, dass, wenn man ein Rezidiv hat, dass es keine Chance mehr auf Heilung gibt, sagte er, „so einen Gedanken streichen Sie ganz schnell aus Ihrem Kopf, es gibt immer die Chance auf Heilung!“

Zudem machte er mir zusätzlich Hoffnung, da er erzählte, dass eine Patientin von ihm, deren Tumor hormonrezeptorpositiv war, „nur“ mit Tamoxifen schon seit Jahren ohne weiteres Rezidiv gut zurecht kommt. Da mein Tumor nicht darauf getestet wurde, könnte das bei „gutem Befund“ auch noch eine gute Alternative sein!

Dr.Brockmann sagte mir, da müsste der Tumor nicht extra nachgetestet werden, das würde das Liquid Biopsy auch zeigen)

Als ich dann aber nach dem CT ins Behandlungszimmer gerufen wurde, konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten. Ich hatte einfach so eine grosse Angst, dass das Ergebnis ganz furchtbar ist.

Die gute Nachricht war dann, dass Organe wie Leber, Niere etc frei sind.

Was nicht gut ist, dass im Brustbereich auch ein paar Lymphknoten befallen sind. Um da ein Ausbreiten zu verhindern, meinte Dr. Brockmann, dass er das bestrahlen lassen würde. Das würde bedeuten 3-4 Wochen lang, jeden Tag 2x zur Bestrahlung fahren zu müssen…..  Irgendwie bleibt mir aber auch nix erspart.

Das wird jetzt aber erst in ca 3 oder 4 Wochen losgehen, da ich vorher noch ein paar Jobs habe, die ich unbedingt machen möchte.

Heute Nachmittag wurde dann nochmal die Lunge punktiert. Puh, war ich nervös, da Dr.Brockmann mir schon vorher erzählt hatte, dass er das ohne Narkose macht.

Aber ich muss ihm rechtgeben: allein die Narkosespritzen zwischen den Rippen sind so unangenehm, da kann man gleich mit der Nadel reingehen, das macht keinen Unterschied. Jetzt habe ich wieder mehr Puste!