Geduld ist gefragt

17.3.2017
puuuh, es ist nicht schön….
Jetzt bin ich schon seit fast einer Woche aus dem Krankenhaus raus und muss sagen, dass es mir keinen Deut besser geht, als letzte Woche. Das hatte ich mir tatsächlich anders vorgestellt. Zumindest leichte Verbesserungen, dachte ich. Aber teilweise ist es sogar schlimmer. Bauchkrämpfe, Beinschmerzen (trotz Lymphdrainage), seit gestern auch wieder Übelkeit…..
Gestern mit einer Ärztin telefoniert, die meinte, das sei nach so einer OP normal, das wird einfach dauern. Arghhh, ich will nicht mehr….somit gibt es auch immer wieder mal Heulanfälle zwischendurch. Bevorzugt abends, da sind die Beschwerden am stärksten und wenn ich mir die Thrombosespritze in die total angeschwollenen gespannten Oberschenkel drücken muss….das ist einfach alles andere als angenehm.
In einer Woche soll es die nächste Chemo geben. Das kann ich mir im Moment noch so gar nicht vorstellen… aber vielleicht wird es ja jetzt von Tag zu Tag besser.

Ok, Geduld, Geduld, Geduld...und mal wieder: Annehmen und keinen Widerstand gegen das Jetzt! (fällt mir im Moment sehr schwer….)

Und, was mich auch immer wieder “runterholt”: bei all den Schmerzen und all dem Rest habe ich immer noch verdammtes Glück! Ich bin auf einer Seite von und mit anderen "Krebsis" und was ich da tagtäglich lese an schlimmen Verläufen und Diagnosen, da dürfte ich keine Sekunde jammern.
Es ist alles so verdammt relativ!.