Frust


Bin zur Zeit ziemlich gefrustet…. nachdem zumindest die schmerzenden Füsse und Beine im März und April ja wesentlich besser geworden sind, war ich total zuversichtlich endlich aus dem gröbsten raus zu sein, und dass es jetzt stetig bergauf geht.

Die letzten Wochen wurde das Ganze jetzt leider wieder schlimmer, was mich besonders trifft, da ich Mitte Juli mit meiner Schwester und Nichte einen Wanderurlaub in den Bergen machen wollte. Also noch nicht mal Bergsteigen (das hätte ich mir eh nicht zugetraut), sondern gemütliches Wandern. Aber so wie es im Moment ist, ist noch nicht mal das drin. Jeden Morgen sehr schmerzende Achillessehnen, so dass ich erstmal kaum gehen kann, wenn ich aus dem Bett steige. Das bessert sich zwar dann mit Bewegung, wenn ich mich dann aber zuviel bewege kommen die Schmerzen wieder. Joggen ist auch schon seit Wochen nicht möglich, nachdem ich im April wieder langsam angefangen hatte.

Da kommt gerade einerseits ziemlich die Krebs-Wut hoch, andererseits mein Hadern, warum ich mich bloss für dieses Medikament entschieden habe und nicht meiner Intuition gefolgt bin. Ich hatte ja von Anfang an einen Widerwillen gegen dieses Medikament. Da wäre mir einiges erspart geblieben.

Die Vorstellung, dass ich das letzte Jahr schon ohne diese ganzen Nebenwirkungen hätte haben können, Arbeiten und Jobs annehmen können, ohne die Fragen und Unsicherheiten, ob ich es schaffe, wie ich es schaffe. Mehr private Unternehmungen machen zu können, anstatt kaputt zuhause Zeit zur Regeneration zu brauchen…..oder wie jetzt, einen Urlaub planen und machen zu können und nicht bis zum wahrscheinlich letzten Tag abwarten zu müssen, ob es überhaupt geht, oder nur die Hälfte, oder oder……. F*** das n e r v t!!!!!!!!

Wieso habe ich mich nicht “einfach” getraut, auf mein Inneres zu hören und danach zu handeln…..