Avastin

Heute also wieder die Avastin-Infusion.

Dabei mal wieder den Oberarzt gesehen, der dann wissen wollte, wie ich das Avastin vertrage. Als ich ihm von der Taubheit unter der Fusssohle erzählt habe und dass das erst seit der letzten Chemo ist, bei der ich ja das erste Mal das Avastin bekommen habe, wurde er hellhörig und fragte genauer nach. Ich soll das ganze jetzt beobachten, wenn es aber schlimmer werden sollte, möchte er mich zu einem Neurologen schicken. Evtl. müsste ich dann noch zusätzlich was bekommen.

Da sträubt sich in mir ja schon wieder alles…..

Er sagte aber halt auch, dass das Avastin das Rezidivrisiko ziemlich senken würde, gerade bei so einem fortgeschrittenen Eierstockkrebs, wie ich da hatte.

Hmmmm….

Später bei dem Frauenarzttermin sagte die Gynäkologin: “wir können Sie nur aufklären was für Studien und Empfehlungen es gibt etc, aber entscheiden müssen letztendlich Sie allein”. Das hörte sich für mich dann nicht so wirklich dringlich an. Aber man hört ja oft auch nur das, was man hören will…..

Ich werde jetzt mal beobachten, was die nächsten Tage/Wochen so daherkommt und dann kann ich ja immer noch sehen.

(Wenn ich allerdings meine tägliche “Quantenheilungs-Meditation” mache, bin ich mir eigentlich jedesmal sicher, dass ich das alles nicht mehr brauche!

Aber halt nur “eigentlich”. Die Unsicherheit ist halt doch noch da. Aber ich arbeite daran bzw brauche wohl noch ein bisschen, wieder voll und ganz meiner Intuition zu vertrauen!)