• Geschafft!!!

    YEAH! YEAH! YEAH!

    Heute letzte Avastin-Infusion!!! ENDLICH !!!!

    Bin ich froh! Jetzt kann sich mein Körper endlich ganz erholen!

    Habe zwar keine Ahnung wielange das noch dauern wird, vielleicht aber auch ganz gut so….

    Meine Psychoonkologin meinte erst gestern, dass es auch durchaus sein kann, dass ich nie mehr auf mein altes Energielevel komme. Dass ich mich zumindest mal damit “anfreuden” solle bzw. darauf vorbereitet bin, wenn es dann so sein sollte.

    Darüber will ich eigentlich auch gar nicht nachdenken, aber ich habe schon die letzten Wochen festgestellt, dass der Drang auch etwas an der Jobsituation zu ändern, grösser wird. Ich merke einfach, dass mich, gar nicht das Arbeiten selber, das liebe ich nachwievor, aber das ganze Drumherum, viel mehr stresst, als ich das Wahrhaben möchte. Noch habe ich nicht die Energie mich da konkret darum zu kümmern, aber mal schauen, was sich so in Zukunft ergeben wird…..

    Zu der grossen Freude, dass ich es jetzt endlich geschafft habe mit der Therapie, fühle ich mich gerade richtig toll! ich hatte am Wochenende den 2.Block des Frauentrainings, von dem ich auch schon am 20.5. geschrieben hatte. Das tut mir richtig gut und unterstützt mich wunderbar bei der “Suche” nach meiner Weiblichkeit!

    Sich-selber-Erfahren in unterschiedlichsten Übungen, die Verbindung zu den anderen Frauen usw. das empfinde ich gerade als sehr kostbar. Habe das Gefühl, ich komme immer mehr bei mir an. Ein “Baustein” kommt zum nächsten, einfach schön!!!

  • Frust


    Bin zur Zeit ziemlich gefrustet…. nachdem zumindest die schmerzenden Füsse und Beine im März und April ja wesentlich besser geworden sind, war ich total zuversichtlich endlich aus dem gröbsten raus zu sein, und dass es jetzt stetig bergauf geht.

    Die letzten Wochen wurde das Ganze jetzt leider wieder schlimmer, was mich besonders trifft, da ich Mitte Juli mit meiner Schwester und Nichte einen Wanderurlaub in den Bergen machen wollte. Also noch nicht mal Bergsteigen (das hätte ich mir eh nicht zugetraut), sondern gemütliches Wandern. Aber so wie es im Moment ist, ist noch nicht mal das drin. Jeden Morgen sehr schmerzende Achillessehnen, so dass ich erstmal kaum gehen kann, wenn ich aus dem Bett steige. Das bessert sich zwar dann mit Bewegung, wenn ich mich dann aber zuviel bewege kommen die Schmerzen wieder. Joggen ist auch schon seit Wochen nicht möglich, nachdem ich im April wieder langsam angefangen hatte.

    Da kommt gerade einerseits ziemlich die Krebs-Wut hoch, andererseits mein Hadern, warum ich mich bloss für dieses Medikament entschieden habe und nicht meiner Intuition gefolgt bin. Ich hatte ja von Anfang an einen Widerwillen gegen dieses Medikament. Da wäre mir einiges erspart geblieben.

    Die Vorstellung, dass ich das letzte Jahr schon ohne diese ganzen Nebenwirkungen hätte haben können, Arbeiten und Jobs annehmen können, ohne die Fragen und Unsicherheiten, ob ich es schaffe, wie ich es schaffe. Mehr private Unternehmungen machen zu können, anstatt kaputt zuhause Zeit zur Regeneration zu brauchen…..oder wie jetzt, einen Urlaub planen und machen zu können und nicht bis zum wahrscheinlich letzten Tag abwarten zu müssen, ob es überhaupt geht, oder nur die Hälfte, oder oder……. F*** das n e r v t!!!!!!!!

    Wieso habe ich mich nicht “einfach” getraut, auf mein Inneres zu hören und danach zu handeln…..

  • Neuraltherapie

    Ich war bei einem sehr spannenden Termin zur Neuraltherapie.

    Ein Freund hatte mir das wegen meiner vielen Narben empfohlen.

    Erst habe ich gezögert, da ich eigentlich keine Schwierigkeiten mit den Narben habe (ausser denen am Bauch, die zwicken, wenn ich zunehme, oder sich die Lymphe stauen)

    Narben können aber auch ausstrahlen und andere Organe “stören”. (Und mein Darm ist ja immer noch nicht in Ordnung)

    Was schon mal “sensationell” war, dass die Ärztin sich eine Stunde Zeit für eine Anamnese genommen hat. Sie wollte alles wissen. Von der Geburt bis über Kleinkinderkrankungen hin zum Erwachsenenalter. (Erkrankungen, Allergien, Zähne, wiederkehrende Schwächen, etc…)

    Die Narben hat sie erstmal nicht behandelt, da sie meinte, das wichtigste ist erst einmal die Darmschleimhaut. Sie hat mir übrigens bestätigt, dass das Avastin auf die Schleimhäute geht und dass diese alle 3 Wochen durch die Gabe sozusagen geschwächt werden. Kein Wunder also, dass das nicht besser wird. 

    Jetzt machen wir Darmaufbau mit Bakterien und dann mal schauen. ich bin sehr gespannt!

  • Brust-MRT

    Der alljährliche Brust-MRT-Termin stand mal wieder an:
    Eigentlich bin ich recht entspannt da hin, aber ein Rest Unbehagen vor einer schlimmen “Entdeckung” ist doch immer mit dabei.
    Da ich mich aber “psychisch”so gut fühle und so toll an mir/ mit mir gearbeitet habe, kann ich mir wirklich nicht vorstellen, dass der Krebs wieder kommt.
    Und wenn, dann soll es karmisch wohl tatsächlich so sein, dass ich an Krebs sterben soll….. anders könnte ich es mir dann beim besten Willen nicht erklären!
    Denn das, was ich durch den Krebs lernen sollte, habe ich gelernt, bzw bin dabei es zu lernen. So sehe ich das zumindest. 
    Das Ergebnis spiegelte meine (psychische) Verfassung wieder: es sieht alles gut aus! 

  • update Mai2018

    Ich habe sehr lange nichts geschrieben. Erst, weil es nicht wirklich Neues zu berichten gab, dann, weil ich es nicht mehr geschafft hatte, neben mehr Jobs und  benötigten Erholungsphasen mich auch noch um den Blog zu kümmern.
    Es ist insgesamt mit meiner Kraft und Gesundheit immer besser geworden, habe aber nach wie vor immer wieder mit den Nebenwirkungen des Avastins bzw der Gesamterkrankung zu tun. Die Regenerationsfähigkeit ist noch recht langsam und zur Zeit sind Fussschmerzen und Schleimhautempfindlichkeit (auf allen Ebenen) wieder stärker geworden (das war im März und April schon viel besser geworden).

    Dafür hat sich auf anderen Ebenen eine Menge getan!
    Ich hatte mir ja Anfang des Jahres vorgenommen, mich verstärkt dem Thema Weiblichkeit und Selbstliebe zu widmen. 
    Über eine Empfehlung habe ich über Ostern ein Seminar besucht, das noch gemischt (Männer und Frauen) war, aber auch schon um die Themen Weiblichkeit, wie sehe ich mich als Frau, wie nehme ich mich wahr, auch direkt im Bezug auf Männer, etc. Das war eine sehr spannende und intensive Arbeit mit sich selbst, aber auch mit der Gruppe. 
    Und da die gleichen Leiter auch ein Frauentraining anbieten, das noch mehr ins Detail geht, hatte ich mich dazu entschlossen, die 4 Seminarblöcke zu buchen. Eines davon war schon, die anderen folgen noch im Laufe des Jahres.
    Es ist genau das, was ich gesucht hatte! Und es tut mir unheimlich gut, auch wenn es nicht immer einfach ist, teilweise viel Überwindung bei so mancher Übungseinheit braucht, da es schon ans “Eingemachte”geht. Was ganz toll ist, ist die Verbundenheit, Offenheit und der Austausch untereinander. Es zeigt mir, dass ich “ganz normal” (nämlich weiblich) bin, auch was meine Sexualität angeht. Und dass dieses Wissen mir sehr viel Stärke und Selbstbewusstsein gibt!
    Es geht hier auch nicht um Feminismus und Ablehnung der Männer, sondern ganz im Gegenteil: zu verstehen, dass Männer und Frauen einfach verschieden sind, und das beides gelebt werden will und auch sehr wichtig ist, dass es gelebt wird! Die Frau ihre weiblichen Aspekte und der Mann seine männlichen.
    Wer sich weiter informieren möchte:
    www.weiblichkeit-leben.de
    Leila Bust “Weiblichkeit leben”
    Doris Christinger “Auf den Schwingen weiblicher Sexualität”

  • Augenbrauenstifte update

    Ich möchte ein kurzes update zum Thema Augenbrauenstifte geben.
    Es ist ja gerade während der Chemo das fast wichtigste Beauty-Utensil.
    Ich habe einige neue Stifte entdeckt, die auch vom Preis-Leistungsverhältnis wirklich empfehlenswert sind:
    Die Firmen Nyx, Zoeva und Artdeco haben mittlerweile auch dünne Stifte zum herausdrehen, die ich einfach am praktischsten finde.
    Interessant ist auch der Stift von Chanel (ähnliches gibt es auch von L.O.V). Ich finde ihn gut, um grösseres Flächen oder den Augenbrauenbeginn aufzufüllen (breite Seite), für eine exakte Linie bzw die Augenbraue zu definieren bevorzuge ich allerdings die andere Art von Stiften. Aber das ist Geschmacksache und muss jeder für sich herausfinden, was besser passt.

  • Stammzellenspender für Blutkrebspatienten

    Und noch etwas zum Weltkrebstag:

    Es werden immer dringend Stammzellenspender gesucht, um Blutkrebspatienten zu helfen. Die Registrierung ist total einfach. Siehe hier:

    https://www.dkms.de/de#

    Also, mitmachen und Leben retten!

  • Weltkrebstag-Weltkämpfertag

    Heute ist Weltkrebstag. Hmmm, ich weiss nicht so recht, wie ich zu solchen Tagen stehen soll. Warum, wozu so ein Tag? Aber vielleicht macht  es schon einfach Sinn, dadurch verstärkt auf das Thema aufmerksam zu machen. Leider betrifft es ja immer mehr Menschen. Durch eine Aktion auf meiner Krebsblogger-community bin ich angeregt worden, über das Wort “kämpfen” nachzudenken.
    (die Idee dort war, Selfies mit dem Wort fighter, former fighter, still fighting etc zu machen)
    Ja klar, man wird zum Kämpfer. Ich glaube aber dass es wichtig ist für sich zu sehen, wie man für sich selber diesen Kampf formuliert, denn die Wortwahl an sich erzeugt ja schon eine bestimmte Energie. Es gibt Studien, dass wenn “gegen” etwas gekämpft wird (z.B. Drogensucht-programme), das ganze meistens schlimmer wird. 
    Wenn ich gegen den Krebs kämpfe, würde es dann ja auch heißen, dass ich gegen m i c h   kämpfe, denn der Krebs ist ja in m i r.
    F ü r  etwas zu kämpfen klingt gleich viel positiver und kann somit sicher in eine andere “Kämpfer”-Energie umgewandelt werden!

  • Info zur Mammadiagnostik

    Hier eine Info für Frauen mit dichtem Brustgewebe, die ich bei meinem letzten Besuch bei der Mammadiagnostik gesehen habe:
    Es gibt ein spezielles Gerät von Invenia, das bei einem dichten Brustgewebe zu genaueren Ergebnissen als die Mammographie kommen kann:
    ABUS (Automatischer Brustultraschall)

    “Dichtes Brustgewebe – was bedeutet dies? 
    Brüste bestehen aus Fett und Brustgewebe. Einige Frauen haben mehr Fettgewebe als Brustgewebe, während andere Frauen mehr Brustgewebe als Fettgewebe haben. Wenn mehr Brustgewebe vorhanden ist, wird die Brust als dicht angesehen. Bei einer Mammographie wird dichtes Gewebe weiß angezeigt. Da Tumore oder Knoten in der Mammographie ebenso weiß erscheinen, kann ein verdächtiger Tumor durch das dichte Brustgewebe verdeckt werden.
    Dichtes Brustgewebe ist ebenso mit einem erhöhten Risiko verbunden, Brustkrebs zu entwickeln. Frauen mit extrem dichten Brustgewebe haben ein 4-6 mal größeres Risiko Brustkrebs zu entwickeln als Frauen, die kein dichtes Brustgewebe haben. InveniaAbus hilft Ärzten dichtes Brustgewebe zu untersuchen.”

    “ Anders als die 2-D oder 3-D Mammographie, die Röntgenstrahlen verwendet, benutzt das InveniaABUS Ultraschallwellen, um 3-D Bilder vom Brustgewebe zu erstellen. InveniaABUS ist ein CE zertifiziertes System für das Brustkrebs-Screening, wenn es in Kombination mit der Mammographie bei Frauen mit dichtem Brustgewebe verwendet wird. 
    Fragen Sie Ihren Arzt, ob eine InveniaABUS Untersuchung bei Ihnen sinnvoll wäre.”
    (Flyer Invenia ABUS)