• Verzweiflung

    Habe heute fast den ganzen Tag mit recherchieren, telefonieren etc verbracht.

    Welche Wirksamkeitstests gibt es, wird da etwas von der Krankenkasse übernommen, etc….

    Eine Infoquelle war die Biologische Krebsabwehr (da gibt es ein PDF zumThema), dann hatte mir Dr.Weber die Seite maintrac.de genannt.

    Dann die verzweifelte Frage, welcher Arzt kennt sich damit aus, wie finde ich den, wie mache ich das alles……

    Panik, Angst, Verzweiflung…..

    Zum Glück kam nachmittags eine Freundin vorbei und hat mich wieder etwas aufbauen können.

  • wie im falschen Film

    Hab das Warten nicht mehr ausgehalten und heute im Krankenhaus angerufen. Im Sekretariat der Internisten angerufen, die haben mir dann den Befund per email geschickt. Konnte das PDF kaum aufmachen. Dort stand dann: Adenokarzinom, mit größter Wahrscheinlichkeit Eierstockkrebszellen.

    F***  …… dann doch alles wie befürchtet. Bin aber nicht zusammengebrochen, da ich eigentlich damit gerechnet hatte und mir eh nicht viel Hoffnung hatte.

    Da mir das mit dem Andenokarzinom nichts sagte und ich nicht googlen wollte, habe ich gleich in der Gynäkologie angerufen. Dort sagten sie dann zu mir: wie leider befürchtet wieder Eierstockkrebszellen und wir werden alles weitere am Donnerstag besprechen.

    Zum Glück hatte ich vorher schon 2 andere Arzttermine für den Dienstag ausgemacht, somit konnte ich gleich „aktiv werden“.

    Der erste Termin war bei einem Arzt, der Heilfasten anbietet und ganzheitlich behandelt. Er gab mir den guten Tipp doch zuerst einen Chemo-Wirksamkeitstest machen zu lassen. Und um die Zeit zu überbrücken (so ein Test dauert und ich bin einfach unsicher wegen meiner Lunge…. es läuft zum Glück nicht so schnell nach wie noch im Dez 2016, aber trotzdem habe ich ständig ein unsicheres Gefühl deswegen), schlug er mir vor, mich bei Dr.Brockmann von oncolight vorzustellen.

    Vom Heilfasten hält er im Moment nichts, da ich zu dünn sei. Sagte aber, ich solle vor der Chemo sehr wenig Kohlenhydrate essen und am Tag der Chemo gar nichts zu mir nehmen.

    Der zweite Termin war dann bei meinem Dr.Weber, bei dem ich ja 2009 schon war.

    Er bekräftigte die Idee des Wirksamkeitstests, beruhigte mich in meiner Panik und machte mir viel Mut.

  • Unfassbar

    Ich habe lange nichts mehr geschrieben, da es nicht wirkliche Neuigkeiten oder Änderungen gab.

    Ausser den Achillesbeschwerden die ganz langsam besser wurden, Erkältungen, die mir immer wieder die Energie genommen haben, aber sonst ging es mir sehr gut. Ich war total happy über mein Jahr, was ich alles für mich gemacht habe, wie ich weitergekommen bin…. wie ich endlich zu dem Gefühl gekommen bin, mich mit ganzem Herzen anzunehmen und zu lieben!

    Voller Freude und Zuversicht bin ich ins neue Jahr gestartet!

    Im Februar hat mich dann wieder eine Erkältung erwischt, die sehr hartnäckig war. Irgendwann hatte ich dann Brustkorbschmerzen, war sehr schnell schlapp und ausser Atem. Als ich letzte Woche dann zu einer S-Bahn rennen wollte, habe ich gemerkt, dass ich gar nicht richtig rennen kann, wie eine Blockade im Brustkorb bzw beim Atmen. Und dann schoss es mir auf einmal in den Kopf: scheisse, genau wie damals…..als ich das Wasser in der Lunge hatte! Ein Panikgefühl packte mich.

    Einen Tag konnte ich mich noch beruhigen, dann wurde die Unruhe, Angst und Panik immer grösser. Bin dann Freitag Abend in die Notaufnahme…..vollkommen fertig mit den Nerven. Rezidiv hiesse unheilbar chronisch krank! ok, wielange dann noch? Würde die Chemo anschlagen? wie soll ich mein Leben, ohne arbeiten zu können, finanzieren? ich will nicht mehr, ich kann nicht mehr, warum nur wieder…..??

    Nach Blutabnahme, EKG, Sauerstofftest, Lunge abhören hiess es, nein, da gäbe es keine Anhaltspunkte. Ich solle aber, wenn es übers Wochenende nicht besser würde, am Montag zum Hausarzt gehen.

    Puh, erstmal Erleichterung. Hatte aber trotzdem weiterhin ein sehr komisches Gefühl und einfach Brustkorbschmerzen und Kurzatmigkeit.

    Am Montag beim Arzt: Ultraschall. Nach 5 Sekunden, sagt die Ärztin: die Lunge ist beidseitig voll! Ich konnte nur noch heulen….. hatte sich mein schrecklicher Verdacht doch bestätigt…..

    Dienstag dann Termin im Krankenhaus zur Lungenpunktion. Es war nicht schön, aber auch nicht ganz schlimm. Den Rest des Tages, ausser einem Röntgencheck nach der Punktion, lag ich dann im Krankenzimmer und es passierte nichts mehr. Ich sollte zur Beobachtung über Nacht bleiben. Tagsüber konnte ich mich noch ganz gut ablenken, aber die Nacht war schwer. Einschlafen konnte ich noch ganz gut, aber als ich dann sehr überhitzt aufgewacht bin, kam die Erinnerung zurück. Tumorhitze hiess das damals. Totale Verzweiflung und Angst überkamen mich und ich konnte nur noch heulen. Zum Glück half das Beruhigungsmittel, das ich angeboten bekam, recht gut, so dass ich mich wieder etwas beruhigen konnte.

    Am nächsten Tag war ich dann bei den Gynäkologen. Im Ultraschall war nichts auffälliges zu sehen, die Ärztin sagte aber, dass davon auszugehen ist, dass es sich um ein Eierstockkrebsrezidiv handelt. Sie gab mir einen Termin zur Besprechung und Chemoport-einbau Ende nächster Woche.

    Ok, für die ist das also schon alles klar….hmmm, beim letzten Mal hatten sie sich auch getäuscht (da war denen „klar“, dass es Brustkrebsrezidiv ist).

    Beim CT von Brust-und Bauchraum gab es auch nichts auffälliges zu sehen. Das nehme ich jetzt mal als gutes Zeichen!

    An irgendetwas muss ich mich ja aufbauen….

    Konnte dann auch gestern wieder nach Hause.

    Diese Ungewissheit ist echt furchtbar. Soweit mir das bisher erklärt wurde, gibt es bei Pleuraergüssen nur 2 Erklärungen: Herzinsuffiziens oder Krebs.

    Somit muss ich mich jetzt darauf einstellen, dass das Ergebnis nicht gut ist, um nicht zu sagen: total beschissen!

    Und trotzdem hoffe ich irgendwie auf einen riesengrossen Irrtum und dass es irgendetwas anderes ist.

    Mir ging es doch psychisch sooo gut! Das kann einfach nicht sein….nicht wieder Krebs! Nicht chronisch….

    wie soll man das denn bloss aushalten???

    Mir bleibt im Moment nichts anderes übrig als zu warten….

    Ich mache meine Dispenza-Meditation, versuche sehr kohlenhydratarm zu essen, erkundige mich über Heilfasten, etc (ich hunger sie aus, diese Sch...zellen!!!)

    Und sonst versuche ich mich abzulenken so gut es irgendwie geht, denn wenn das Kopfkino erstmal das Rattern anfängt, wird es furchtbar…...



  • Schrecksekunde

    Hatte heute meinen halbjährlichen Brust-Nachsorgetermin.

    Bin mit einem guten Gefühl dahin und war nicht sonderlich aufgeregt oder ängstlich.

    Im Ultraschall sah alles tiptop aus.

    Dann habe ich doch auch eine Mammographie machen lassen,

    nachdem mir meine Gynäkologin und der Spezialist vor Ort das sehr nahegelegt haben. Den DCIS (Krebsvorstufen) kann man scheinbar nur bei der Mammo sehen (auch nicht beim MRT), wenn ich den Arzt richtig verstanden habe.

    Als ich dann ins Besprechungszimmer gerufen wurde, waren die Brustbilder schon auf dem Bildschirm, der Arzt war noch nicht da.

    Und dann sah ich da verstreut 3 kleine weisse Punkte…. und wie ein Tsunami brach die Panik herein…. solche Punkte hatte ich schon mal gesehen, zwar viel viel mehr und alle in einem Bereich...diese kleinen fiesen DCIS-Zellen, damals 2009-2011…..

    Und ich hatte solche Angst, dass jetzt wieder alles von vorn losgeht: Krankenhaus, wieder OP usw….schlimmes Kopfkino in Sekundenschnelle…..

    Zum Glück kam der Arzt ganz schnell, guckte sich die Bilder an und meinte, das sieht alles gut aus! ( die Punkte seien was anderes, nix Beunruhigendes)

    PUHHHH…..

    Als ich dann allein in der Umkleide stand, liefen mir die Tränen…. eine Mischung aus Erleichterung, dem vorhergegangenen Schock und der Feststellung wie sehr doch das Gesamtsystem erschüttert worden ist, dass es so schnell komplett aus der Fassung zu bringen ist…...

  • Dakini-Training

    Nachdem der letzte Eintrag sehr jammerig war, heute mal was richtig schönes.

    Mein Vorhaben für dieses Jahr war ja, mich mit dem Thema Weiblichkeit zu beschäftigen. An Silvester hätte ich mir allerdings noch nicht träumen lassen, was ich da so alles machen werde :-)))

    im Sommer hatte ich schon einmal darüber geschrieben, dass ich ein Frauentraining in 4 Blöcken mache.

    Vergangenes Wochenende war jetzt der letzte Teil.

    Ich habe so viel über mich gelernt, bin immer wieder über Grenzen gegangen, habe dadurch erfahren, zu was ich allem fähig bin, wie stark ich und mein Körper sind, wenn ich vertraue! Ich kann mich und meinen Körper jetzt selber endlich annehmen und lieben!

    Und ich habe mich gefunden in meiner Weiblichkeit inklusive der weiblichen Sexualität, was mich sehr glücklich macht, dachte ich doch lange, bei mir stimmt irgendwas nicht! (ich hatte oft das Gefühl beim Sex, da fehlt etwas, konnte aber nicht sagen, was….ich lebte ganz einfach „männliche“ Sexualität, und keine weibliche)

    Was für eine Befreiung!

    Ich bin und war immer wieder fasziniert von den unterschiedlichsten Methoden und Übungen,  die Leila Bust für diesen Kurs konzipiert hat, welchen Raum an Sicherheit, Getragenheit und Geborgenheit sie und ihr Team schaffen und nicht zuletzt das Kraftfeld und die Verbundenheit all der Frauen, die an dem Kurs teilgenommen haben (was sehr beindruckend war und ist!).

    Das einzig negative das ich finden kann ist, dass ich diesen Kurs mit 30 hätte machen sollen und nicht erst jetzt…. aber besser spät als gar nicht!

    (siehe: www.weiblichkeit-leben.de    Dakini-Training)

  • Wieder Reha

    War jetzt gerade 3 Wochen in Reha gewesen.

    Nachdem ich im Juni ziemlich erschöpft war, sowohl physisch als auch psychisch, und den Sommer über gemerkt habe, dass ich mich nicht so wirklich erhole, war ich doch sehr froh gewesen, dass mir nochmal eine Reha bewilligt worden war.

    Die ersten Tage habe ich sehr viel geschlafen, woran ich auch gemerkt habe, dass die Batterien ganz schön leer waren.

    Ansonsten ging es bergauf und bergab: Meine Achillessehne inklusive “Knubbl” wurde als Achillessehnenentündung und Exostose am Fersenbein diagnostiziert. Trotz unterschiedlichster Therapien und Anwendungen wurde das leider nicht besser. Auch der Darm “rumpelt” nachwievor. Da ich meine Achillessehnen nicht noch mehr reizen wollte, mich aber auch bewegen, bin ich dann viel geschwommen. Das ging aber nach 1,5 Wochen auch nicht mehr, da ich mir bei einer Gymnastikübung die Rippenmuskulatur gezerrt habe….. habe das Gefühl, man muss mich nur mit dem Finger anpicksen und schon hab ich eine Entzündung, Zerrung, Reizung etc….(und die Heilung dauert ewig)

    Spaziergänge gingen maximal eine Stunde, alles was länger war, verursachte Fussschmerzen. (und das war schon hart, wenn man in herrlicher Landschaft mit viel Wald und meistens schönem Wetter, die besten Bedingungen für lange Wanderungen hat….)

    Und dann habe ich so einen grossen Frust geschoben: warum habe ich nur dieses Avastin genommen????? meine Intuition war von Anfang an dagegen, wieso habe ich bloss nicht darauf gehört und vertraut?

    Ist jetzt mein Körper auf Dauer so angeschlagen? Wird es jemals wieder besser? Oder sogar noch schlimmer? Wie soll ich denn da jemals wieder voll arbeiten können?

    Wut, Verzweiflung…..Scheisse….

    Ausserdem hatte ich das Gefühl, mir wird die Zeit zu knapp. Dass ich mich nicht genügend erhole und ich das “danach” nicht schaffe….

    Theoretisch hätte ich ja auch 1 Woche verlängern können, was ich sehr gerne gemacht hätte, aber es geht nicht, da ich schon einen Job angenommen hatte, der gleich nach der Reha stattfindet (ich hätte im Vorfeld nicht gedacht, dass 3 Wochen zu knapp sein könnten….. )

    Zum Glück hat sich das “Überforderungsgefühl” in der letzten Woche wieder gelegt und ich fahre jetzt zumindest mit 80% gutem Gefühl nach Hause.

    Die Avastin-Verzweiflung konnte ich auch wieder etwas dimmen. Ich kann es eh nicht rückgängig machen, also besser sich mit dem hier-und-jetzt beschäftigen und mir denken, dass es schon zu irgendetwas Gutem genutzt hat (wobei mir letzteres am schwersten fällt)

  • Explantation eines zentralvenösen Katheters

    Schöner Titel, oder?! Einfacher gesagt, ich habe den Chemoport herausoperiert bekommen! Juchuuu, ein weiteres Kapitel geht somit für mich zu Ende! Einerseits war ich schon sehr froh, diesen Port gehabt zu haben, da die Chemo- und die Antikörpertherapiegabe damit viel besser ging. Wenn ich mir vorstelle über 4 Stunden mit einer Infusionsnadel bzw Braunüle im Arm dazusitzen….. uuuuhhhh….lieber nicht!

    Andererseits bin ich jetzt trotzdem froh, das Teil endlich rauszuhaben. Das hat schon immer wieder gestört. Und wie gesagt, gefühlt ist es wie ein Buch zuklappen…. aus, ende, fini mit dem ganzen Scheiss….. Jetzt geht es weiter voran! (hoffentlich!)

    Die OP an sich war nicht so schlimm. Wurde in lokaler Betäubung gemacht. Das einzige wirklich schlimme war für mich das Braunüle stechen. 3 Stocherversuche da die Adern entweder platzten oder wegflutschten. Und ich empfinde das Gestocher als sehr schmerzhaft. Aber irgendwann lag die Nadel dann.

    Danach blieb ich noch etwas in dem Aufenthaltsraum, da mein Kreislauf doch etwas wackelig war.

    Was ziemlich doof war, dass ich mich danach nicht wirklich ausruhen konnte, da ich am gleichen Tag noch meine Arbeitssachen packen musste um nach Berlin auf einen Job zu fahren. Es ging terminlich einfach nicht anders. Aber zwischendurch habe ich mir schon immer wieder gedacht, wie bescheuert das Ganze eigentlich ist. Frisch operiert zu einem Job zufahren. Vor allem als ich dann abends voller Schmerzen im Hotelzimmer lag und ich mich gefragt habe, ob ich denn die nächsten 2 Tage auch schaffe. Schön war es dann nicht, aber ich habe alles gut geschafft!

    Und mal wieder mit dem Fazit: als Freiberufler wird man besser nicht krank!

  • Arghhhh.....!

    Avastin…. die wievielte?!

    Die allerletzte Infusion ist ja jetzt auch schon wieder fast 5 Wochen her. Ich habe das Gefühl, dass “es” mich zum Schluss nochmal so richtig ärgern will: die Achillessehne schmerzt, die letzten Wochen hat sich dort sogar ein Knubbel gebildet, am Kleinzehgelenk bildet sich ähnliches, die Schleimhäute reagieren sehr empfindlich, bin immer wieder mal ziemlich erschöpft…...arghhhh!

    Es nervt! Und ich mag nicht mehr, bzw. ich möchte viel mehr! Mich endlich wieder richtig bewegen können, ohne dass gleich alles weh tut, mal wieder joggen gehen, etc….. das wär echt schön!

    Naja, ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass es jetzt trotzdem stetig bergauf geht und die Nebenwirkungen bald nachlassen! Und irgendwie hoffe ich, dass das der letzte Avastin-Nerv-Eintrag ist und ich nicht ein ein paar Wochen oder sogar Monaten das gleiche schreiben muss… Wenn mir jemand vor einem Jahr gesagt hätte, dass ich jetzt immer noch damit zu tun habe, hätte ich das Ganze wohl abgebrochen….

  • Gluten-sonnenblumenkernefreies Knäckebrot-Rezept


    Da ich ja im Moment mindestens 6 Wochen ohne Gluten und Sonnenblumenkerne essen soll, war ich auf der Suche nach Brotrezepten.

    Dieses Rezept ist inspiriert von http://healthyhappysteffi.com/.... Ich habe es allerdings etwas abgeändert, so dass es auch sonnenblumenkernefrei ist und noch etwas Gewürze hinzugefügt.

    Zutaten:

    200g Buchweizen

    100g Kürbiskerne

    3EL Leinsamen

    3EL Sesam + zum Bestreuen

    1EL Olivenöl

    2TL Salz

    ½ TL Brotgewürz

    200ml lauwarmes Wasser

    Backofen auf 200Grad Ober/Unterhitze vorheizen.

    Buchweizen und Kürbiskerne zu grobem Mehl mahlen. Alle Zutaten zusammenrühren und gut duchkneten. Ca 30min quellen lassen.

    Danach den Teig auf Backpapier ca. 2 mm dünn ausrollen (am besten über Frischhaltefolie rollen!). Dann in Quadrate vorschneiden (z.B. mit Teigrädchen) und mit Sesam bestreuen (etwas andrücken).

    20 min backen. Danach das Blech rausholen und Ofen ausschalten. Die Knäckebrotscheiben umdrehen und nochmals für 5min in den ausgeschalteten Ofen geben. Anschließend abkühlen lassen und in Box aufbewahren.

    Ich habe mit der Neuraltherapie-Ärztin über Acrylamid gesprochen, das bei Temperaturen über 180Grad entstehen kann. Sie meinte, das wäre bei diesem Rezept nicht so relevant. Wer das verhindern möchte, kann auch folgendes Rezept ausprobieren. Ich selbst habe es noch nicht ausprobiert, werde das aber nachholen und dann berichten!

    https://www.gesund-aktiv.com/f...

    Ich würde dort dann auch die Sonnenblumenkerne mit Kürbiskernen ersetzen.

  • Neuraltherapie update

    Bei der Neuraltherapie gibt es auch Neuigkeiten:

    Die Ärztin kümmert sich ja sehr intensiv um meinen Darm bzw alle Schleimhäute. da ist ja durch das Avastin alles angegriffen (Darm, Nebenhöhlen, Vagina,etc…)

    Ich mache schon seit längerem eine Kur mit Synerga, Symbioflor1 und Symbiolact.

    Jetzt kam bei einer Blutuntersuchung dazu, dass ich erstmal mindestens 6 Wochen gluten-und sonnenblumenkernefrei essen soll. Zudem ist das Verhältniss der Omega3- zu Omega6-Fettsäuren nicht im Gleichgewicht.

    Dafür nehme ich jetzt konzentriertes Öl von Norsan. Zudem noch Ballaststoffe für den Darm in Form von Akazienfasern (z.B ein Pulver von Arktis BioPharma)

    Zum Glück kenne ich mich bei glutenfreien Produkten schon ganz gut aus, ansonsten würde ich, glaube ich, die absolute Vollkrise kriegen. Was es allerdings schon erschwert ist das mit den Sonnenblumenkernen (die sind in fast jedem vegetarischen/veganen Aufstrich drin). Noch schlimmer Sonnenblumenöl, das ich aufgrund der Omega6-Fette auch am besten weglassen soll.

    Dazu gehören auch: Maiskeimöl, Sojaöl, Sesamöl, Distelöl, Weizenkeimöl, Erdnussöl

    Gute Öle für den Omega3-Haushalt sind: Olivenöl, Rapsöl, Leinöl, Macadamianussöl

    Manchmal denke ich dann frustriert, hört das denn nie auf… ich hab die Schnauze sooo voll. Aber es nützt ja nix. Möchte ja selber, dass das alles wieder gut in Ordnung kommt. Es war einfach echt viel, was mein armer Körper so alles ertragen musste…

    Und: letztendlich bin ich ja total happy, dass es so ist, wie es ist…. könnte ja alles viel viel schlimmer sein!