• Jammern

    08.02.2017
    Heute muss ich ein bisschen jammern.
    Nachdem ja die ersten beiden Tage nach der 3. Chemo erstaunlicherweise gut waren, ging es dann erst los.... ich habe Gliederschmerzen, mir ist sehr flau und das Zahnfleisch tut weh.
    Ich kann zwar raus (Spazierengehen, Termine), aber ich habe keine Energie und bin schnell schlapp....uäh! Das strengt psychisch an und nervt!
    Aber ah, da war doch was: genau: Annehmen! Die Situation annehmen wie sie ist..... (wieso ist das manchmal bloß so schwierig?!)
  • Visualisieren Anhang

    Visualisieren die 2.
    Ich möchte einen kleinen Zusatz zu meiner Visualisierung schreiben.
    Ich nehme seit kurzem zum Ende hin noch eine schöne Vorstellung dazu:
    ich schicke von meinem Herzen aus ganz viel Liebe in jede gesunde Zelle meines Körpers, somit lasse ich mich komplett “mit Liebe durchströmen”... das fühlt sich toll an! Gibt mir Stärke und Vertrauen!

    Ich habe eine Zeile aus einer buddhistischen Meditation etwas für mich umgewandelt. Sie heißt: “... jedes Atom schwingt vor Freude und wird zusammengehalten von Liebe!” Und ich sage mir: “jede gesunde Zelle schwingt vor Freude und wird zusammengehalten von Liebe”

    Ich glaube die (Eigen)Liebe ist ganz wichtig für mich! Ich habe immer wieder gemerkt, dass ich da oft nicht so verbunden bin mit mir, leicht mal in den Minderwert falle und mich klein mache. Meine Eigenliebe zu stärken, das ist u.a.meine Arbeit!


  • Zucchini-Apfel-Muffins

    Zucchini-Apfel-Muffins

    Im Sommer erzählte mir bei einem Familienfest meine Schwägerin mehr oder weniger verzweifelt, dass sie sich aufgrund von Schilddrüsenproblemen gluten-, milch-und zuckerfrei ernähren soll und somit ja gar keine Süßigkeiten mehr “drin sind”.... Ich habe gleich an dieses Muffins-Rezept gedacht und mir wurde bewusst, wie “normal” diese Ernährung mittlerweile für mich ist und wieviel ich mittlerweile darüber weiß (ok, glutenfrei muss ich mich nicht ernähren, aber wenn man sich etwas auskennt, stellt das heutzutage auch kein Problem mehr da, es sei denn, man geht auswärts essen)

    Das Rezept ist von einem meiner Lieblingsfoodblogs: www.deliciouslyella.com
    Ich habe nur den Ahornsirup mit Erythritol ersetzt, anstatt gemahlener Mandeln Mandelmehl und statt Pecannüsse Mandeln und Haselnüsse verwendet.

    Für die Muffins:
    • 1 Zucchini
    • 4 Äpfel
    • 1 ½ cup Mandelmehl
    • 1 cup Buchweizenmehl
    • ½ cup +2 EL Erythritol mit etwas Wasser angemischt (½ cup Ahornsirup)
    • ¼ cup Pflanzenmilch
    • ¼ cup weiche Datteln
    • 1 EL Kokosöl
    • 1 EL Zimt
    Für den Belag
    • 1 cup Flocken (glutenfreie Haferflocken,Buchweizenflocken, etc)
    • 1 cup Mandeln/Haselnüsse
    • 1 cup weiche Datteln
    • 2 EL Erythritol (2 EL Ahornsirup)
    • 1 EL Kokosöl

    Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
    Äpfel kleinschneiden, Zucchini mit Käsereibe klein reiben und zusammen mit allen anderen Muffinzutaten zusammenrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
    Eine 12er Muffinform auslegen und den Teig gleichmäßig hineinfüllen.
    Für 15 min backen.

    Währenddessen den Belag zubereiten:
    Alle Zutaten in einen Mixer (Thermomix) geben bis eine klebrige “crumble-artige” Mischung entsteht.
    Dann den Belag auf die Muffins geben und noch einmal für ca. 12 min weiterbacken.
    (mit einem Holzstäbchen prüfen, ob sie durchgebacken sind).
    Muffins abkühlen lassen.


  • Cashewkugeln

    Cashewkugeln

    Aufgrund von Darmproblemen sollte ich letztes Jahr eine sechswöchige (Anti)-Pilzkur machen. Was auch hieß: kein Obst, keine Trockenfrüchte, kein Ahornsirup oder ähnliches. Da die meisten meiner hergestellten Süßigkeiten Trockenfrüchte beinhalten, musste ich mich erstmal auf die Suche machen, denn 6 Wochen ohne etwas Süßes konnte ich mir nicht vorstellen!
    Dabei fand ich ein Rezept für diese Kugeln, das ich für mich noch etwas abwandelte.

    - 1 cup Cashewnüsse
    (ich habe auch schon Mandeln und Haselnüsse ausprobiert, die Cashews sind
    weicher und funktionieren besser. Da ich den Geschmack gerösteter Nüsse
    sehr gerne mag, verwende ich gerne zur Hälfte geröstete Nüsse,
    was allerdings etwas zu Lasten der Weichheit geht)
    - 1 cup Hirseflocken (somit glutenfrei, es können alle anderen Flocken auch
    verwendet werden)
    - 1 Prise Salz
    - ½ TL Vanille oder Plätzchengewürz (ich liebe das “Bayerische Plätzchengewürz”
    von Schuhbeck)
    - 3 EL pulverisiertes Erythritol (also wie Puderzucker) mit etwas Wasser verdünnt
    - ¼ cup Kakaonibs

    Cashews, Hirseflocken, Salz und Gewürz solange im Mixer (ich verwende einen Thermomix) “pürieren” bis ein feines Mehl entsteht. Nicht zu lange pürieren, nicht dass Cashewmus entsteht.
    Das Erythritol dazurühren, bis ein “bröseliger”Teig entsteht.
    Dann noch die Kakaonibs unterrühren.
    Kleine Kugeln formen und im Kühlschrank kühlen.


  • 2nd day after

    05.02.2017

    2.Nach-Chemo-Tag
    Es ist ähnlich wie gestern….bin schlapp und k.o.
    Aber auch nicht schlimmer! Juchuu!


  • the day after

    04.02.2017
    Bis jetzt halten sich die Nebenwirkungen in Grenzen! Ist heute nicht mehr so "holzhammermäßig", wie beim letzten Mal (es sei denn es kommt dann morgen...??). Ok, ich fühle mich schon schlapp, hab wieder das flaue Gefühl, aber insgesamt ist es nicht so extrem wie beim letzten Mal.
    Vielleicht liegt das ja an den hochdosierten Vitamin-C-Infusionen, die ich am Montag und Mittwoch von meinem Heilpraktiker bekommen habe, und der Akupunktur.... wer weiß?!
  • Tumormarker

    03.02.2017
    Da immer wieder mal das Wort Tumormarker fällt, möchte ich das mal genauer definieren:
    "Tumormarker sind Substanzen, die im Zusammenhang mit bösartigen Tumoren entstehen klnnen. Die Substanzen werden entweder von den Tumorzellen selbst hergestellt oder aber vom Körper als Reaktion auf den Tumor. Tumormarker sind meist Eiweiße. Sie werden im Serum, Plasma, Urin, im Gewebe oder in Zellen bestimmt" (in meinem Fall im Blut).
    "Manchmal werden Tumormarker auch "Krebsmarker" genannt. Die Substanzen weisen jedoch keinesfalls immer auf einen bösartigen Tumor hin. Auch bei gutartigen Krankheiten können mitunter Tumormarker im Blut gemessen werden. Andererseits kann jemand einen Tumor haben und trotzdem ist die Konzentration der Tumormarker im Blut normal.
    (...) Die Marker dienen vor allem zur Verlaufskontrolle. Sinkt der Wert während einer Therapie beispielsweise ab, zeigt dies, dass die Behandlung wirkt. Tumormarker können ein Hinweis auf den Verlauf der Krankheit und die Prognose sein: stark erhöhte oder ansteigende Werte sprechen für eine ungünstige Prognose.
    Auch bei Krebs-Nachuntersuchungen können Tumormarker sehr hilfreich sein. Steigt plötzlich einTumormarker an, nachdem er jahrelang niedrig war, kann dies ein Hinweis sein, dass der Krebs wieder gekommen ist. Anhand der Tmormarker kann der Arzt ein solches Rezidiv frühzeitig erkennen und behandeln." (netdoktor.de)



    In meinem Fall handelt es sich um den CA 125-Wert.
    Der Grenzwert wird bei der Biologischen Krebsabwehr (http://www.biokrebs.de/images/download/Therapie_Infos/Tumormarker.pdf) bei 35U/ml angegeben.



    Mein Wert war im Dezember exorbitant hoch: am 20.12.2016 lag er bei 1410,10!
    Bei der nächsten Messung, nach nur einer Chemo, sank er schon auf 597,80!
    Und jetzt letzten Montag, wie berichtet, wurden “nur” noch 170,7 gemessen!
    Das nehme ich jetzt einfach mal als eindeutigen Erfolg, und freue mich darüber, dass die Chemo weiterhin Wirkung zeigt!

  • 3. Chemozyklus

    3.2.2017
    3.Mal Chemo heute. Bergfest sozusagen 😊
    Der Leukozytenwert war zwar heute auch noch nicht gut, die Ärztin meinte aber, wenn es mir gut geht, machen wir das!
    Die Chemo an sich merkt man ja nicht... bin auch wieder eingeschlafen heute.
    Dadurch dass erst der Bluttest noch gemacht wurde, musste ich ganz schön lange sitzen.Von
    8:00-13:45 mit 2 kurzen Pinkelpausen.
    So, jetzt hoffe ich mal wieder, dass die Nebenwirkungen sich in Grenzen halten!
  • Mein derzeitiger alternativer Therapieplan

    Mein derzeitiger alternativer Therapieplan als Ergänzung zur Chemo sieht so aus:



    Jeden Morgen auf nüchternen Magen 20 min Ölziehen

    (siehe auch Artikel über Ölziehen!)



    Hochdosierte Vitamine v.a. C und D3
    Eigenblutinjektion
    (Glandula suprare. suis-inj.forte 1 Amp.
    Glandula suprarenalis D30 1 Amp.
    Mucokehl D6 1 Amp.
    Co-Enzym comp. 1 Amp)

    Selen (am Tag der Chemo 4-fache Menge)
    Kukurma (Procurmin Tisso)
    Pro Dialvit
    Vit E



    Rechtsdrehende Milchsäure



    Omega 3-Fettsäuren in Verbindung mit Eiweiß



    EAP 61
    Cistustee
    Kügelchen Echinacea/ Okoubaka



    Ein speziell zusammengestellter Tee zur Unterstützung der Nieren



    Enterobact für die Darmflora



    Bewegung



    Gesunde Ernährung



    Ich werde über einige Punkte noch ausführlicher beschreiben!

  • Die Warum-Frage

    Ich bin seit 2002 Buddhistin. Und ich muss sagen, dass ich gerade während der Krebsgeschichte gemerkt habe, wie froh ich darüber bin!

    Fragen wie “warum nur ich? bin ich schuld?...” wurden hinfällig. Im Buddhismus geht man von Karma aus, was oft fälschlicherweise als Schicksal übersetzt wird. Karma bedeutet Ursache und Wirkung. Und wenn ich davon ausgehe, dass ich schon ein paar Leben auf diesem Planeten verbracht habe, dann habe ich halt im letzten Leben oder denen davor, die Ursachen so gesetzt, dass sie jetzt in diesem Leben zum Tragen kommen. Insofern brauche ich mir die oben genannten Fragen gar nicht zu stellen. Das fand ich eine grosse Erleichterung.
    (trotzdem war mir natürlich die Arbeit bei Dr.Weber wichtig! Alles wollte ich jetzt auch nicht dem Karma zuschreiben!)
    Aber ich muss schon zugeben, dass, obwohl ich Buddhistin bin und an Wiedergeburt glaube, ich trotzdem Angst vor dem Tod habe (bin halt auch (noch) nicht erleuchtet :-)
    Ich fand es aber spannend dann genauer hinzusehen, vor was genau ich da eigentlich Angst habe. Und ich meine herausgefunden zu haben, dass es gar nicht die Angst vor dem Tod selbst ist, also dem nicht mehr da sein bzw was passiert dann mit mir, sondern viel mehr die Angst leiden zu müssen, mich von meinen Liebsten verabschieden zu müssen, keine Zeit mehr für ganz viele Dinge zu haben ( eine glückliche Partnerschaft zu leben, Zeit mit Freunden/Familie zu verbringen, schöne Reisen und Erlebnisse, mich so zu entwickeln, das ich sagen kann “ok, jetzt ist es Zeit, jetzt kann ich gehen” usw.)



    Durch die Konfrontation mit diesem Thema werden auf einmal die "kleinen Dinge" wichtig.
    Vieles kam mir auf einmal sehr banal vor.
    Und trotzdem merkte ich im Laufe der Jahre, wie schnell ich doch wieder im Alltagsstrudel “gefangen” war. Mir Probleme machte, wo keine waren, mich über Dinge ärgerte oder aufregte, und so weiter…
    Vielleicht lerne ich es ja jetzt!