• Bauch...lass nach

    10.3.2017
    Gestern war ein schlimmer Tag…. schon die Nacht war sooo anstrengend. Der Bauch total prall und aufgebläht. Wusste irgendwann nicht mehr, wie ich mich hinlegen soll…auch die Schmerzmittel halfen nicht mehr.
    Das ging dann eigentlich den ganzen Tag so weiter.
    Ich dachte zuerst, dass der Bauch so geschwollen ist wegen der Lymphe, da nämlich plötzlich Hüften und Bein auch angeschwollen waren über Nacht.
    Es wurde alles probiert:
    Bewegung, Lefax, Massage mit Kümmelcreme, SabSimplex, Wärmepad, Chiasamen….
    Zwischendurch Utraschallcheck (es ist etwas Flüssigkeit im Bauchraum, aber nicht extrem), dann “Klopftest”: sehr hohl! also doch einfach nur wieder viel zu viel Luft im Darm. Spätabends dann endlich etwas Erleichterung, so dass ich zumindest ohne Schmerzen liegen konnte.
    Heute vormittag fühlte sich alles halbwegs gut an, jetzt wird wieder alles hart….arghhh und aua!

  • WOW!

    7.3.2017
    Leute, ich kann es kaum glauben
    (wobei, insgeheim habe ich es mir sehr erhofft, wo ich doch so darauf “hintrainiert” habe!):
    Alles was sie rausgenommen haben ist absolut tumorfrei!!!
    Die Schulmediziner sagen jetzt: der Chemo sei Dank!
    Die Alternativen wahrscheinlich eher: Visualisieren und Meditieren bringt’s voll!
    Für mich sicher eine Kombi aus beidem!
    Wobei mich Dr.Dispenza mit seinem Placebo-buch echt geflasht hat! Da glaube ich ja total dran!

    Der nächste Gedanke war dann ganz kurz:
    Dann hätte ich mir ja diese Wahnsinns-OP auch sparen können….
    aber es wusste ja keiner vorher, dass es so ist…..
    Egal, ich mache in Gedanken grade ne Buddel Moët&Chandon auf und freu mich des Lebens….. KREBSFREI !!!
  • "Wenn wir das Leben nicht verlängern können, können wir es doch verdichten"

    dieses schöne Zitat ist von Roger Willemsen
  • Besser!

    6.3.2017
    Endlich lässt die Übelkeit nach!
    Jetzt könnte noch mein linkes Bein besser werden. Die Innenseite Oberschenkel ist noch recht taub, was ich bei Belastung merke, das heisst ich habe noch keinen sicheren Halt, wenn ich auf dem Bein stehe. Das kann entweder von dem Schmerzkatheter kommen, den ich im Rücken hatte, oder, dass im OP-Bereich selber Nerven “angeditscht” wurden. (Geht bei den meisten wieder weg, sagt der Arzt.....
    Und der ständige Blähbauch. Der drückt doch ganz schön auf die Naht.

    Dafür brauche ich aber nicht mehr so viele Schmerzmittel!
  • Übelkeit

    4.3.2017
    Es geht so wechselhaft….
    Die Nacht war bis auf eine kurze “Erbrechung” ganz gut. Hatte auch ein stärkeres Schlafmittel bekommen.
    Tagsüber kommt immer wieder die Übelkeit hoch, puh das strengt an. Hab keinen Appetit und trinken fällt mir auch schwer….
    Mittlerweile bin ich aber “schlauchlos”, somit habe ich auch das schlimme Drainage-ziehen hinter mir!
  • OP

    3.3.2017
    Yeah, OP geschafft! Und: es lief alles gut! Dauerte zwar schon 5 Stunden, aber mein Darm durfte heile bleiben!!! Das ist die allerbeste Nachricht! Bin soooo erleichtert.
    Und der Arzt meinte, der Bauchraum wäre tumorfrei gewesen, also hätte ganz anders ausgesehen, als noch im Dezember. (Dennoch haben sie sicherheitshalber viel rausgenommen, was jetzt noch im Labor untersucht wird.)
    Da könnte man jetzt spekulieren, ob das nur an der Chemo liegt, oder auch an der ganzen anderen “Arbeit” (ich für mich habe schon das Gefühl, dass das Visualisieren bzw Meditieren eine ganze Menge bewirkt hat!)
    Letztendlich aber auch egal, Hauptsache es ist, wie es ist.
    Der Arzt sagte ausserdem, dass durch das gute Ergebniss jetzt und dann den kommenden 3 Chemos noch, die Chancen auf Heilung sehr gut stünden! Juchuu, diese Prognose nehme ich doch gerne an!
    Wirklich angenehm waren die letzten Tage natürlich nicht, vor allem die letzte Nacht. Sobald die Schmerzmittel nachlassen habe ich teilweise heftige Schmerzen und Übelkeit ist auch oft dabei. Aber das ist vollkommen normal nach so einer grossen OP.
    Physisch geht es mir dafür viel viel besser als im Dezember. Bin absolut hoffnungsvoll, dass jetzt alles gut wird!

  • OP Vortag

    27.2.2017
    Nachdem ich die letzten Tage wunderbar abgelenkt war ( hatte Besuch von einer ganz lieben Freundin mit ihrem 1,5 jährigem Sohn), wird es jetzt “ernst”.
    Bin aber auch froh, dass es endlich soweit ist.
    Bin auch schon im Krankenhaus.
    Musste schon heute vormittag “einrücken”:
    Zur Darmreinigung 4 Liter einer bestimmten Flüssigkeit trinken, Blutcheck, EKG… dann wurde der Bauch angezeichnet, falls es zu dem Darmausgang kommen sollte.
    Aber schon fast lustig: habe so was wie einen smiley aufm Bauch, da die Ärztin mir 2 grosse blaue Punkte wie Augen aufgezeichnet hat und der Nabel sieht aus wie ein zerknautschtes Näschen mit Mund!
    Bin bisher einigermaßen entspannt und ruhig, was mich doch erstaunt. Die letzten Wochen hatte ich, immer wenn ich daran gedacht hatte, doch grosse Angst vor dieser OP….
    Wird schon alles werden morgen!

  • Lunge...dankbar!

    23.2.2017
    Es ist so interessant wie schnell Dinge vergessen bzw zur Gewohnheit werden.
    Was hat mich im Dezember noch die Lunge beschäftigt bzw verängstigt...jeden Tag: wie ist es heute? Wieder mehr Flüssigkeit nachgelaufen oder nicht? Wieviel Tage schaffe ich bis zur nächsten Punktion?
    Und dann wurde es nach der 1.Chemo ja gleich besser. Nach und nach konnte ich mich wieder normal bewegen und jetzt ist es schon wieder selbstverständlich, dass ich ganz normal atmen kann
    Wenn ich mich jetzt so in die Zeit im Dezember hineinversetze, bin ich einfach nur wahnsinnig dankbar, dass es so schnell besser geworden ist!
  • Kleine Freuden

    22.2.2017
    Die kleinen grossen Freuden des Lebens:
    Leukozytenwert leicht gestiegen, jetzt bei 1,7
    Tumormarker bei 98!!!!
    (whoohooo… hab gerade den Song im Kopf, der bei jedem St.Pauli-Tor gespielt wird: Song2 von Blur)
  • Telefonat GfBK zur OP

    21.2.2017
    Heute nochmal ein Telefongespräch mit einer Ärztin der Biologischen Krebsabwehr.
    Zu der Total-OP kann sie keine allgemeingültige Aussage machen. Ich solle in mich hineinhören, was stimmig für mich ist. Aber wenn ich zuviel Angst haben werde, wenn ich die OP nicht mache, dann macht es auch keinen Sinn, ständig in der Angst zu leben….
    Schwierig.
    Vollkommen stimmig bin ich nicht mit der OP (schon gar nicht nach dem Buch, von dem ich gestern geschrieben hatte), aber ich glaube psychisch halte ich es nicht aus, die OP nicht zu machen.

    Auswirkungen der OP können verstärkt nochmal Wechseljahrsbeschwerden sein (Eierstöcke sind ja schon weg, jetzt auch noch die Gebärmutter mit allem drumherum). Das kann ich aber eigentlich erst nach der Chemo in “Angriff” nehmen, da ich dann erst weiß, was der Chemo geschuldet ist und was tatsächlich den Wechseljahren.
    Die Ärztin hat mir allerdings von einer zusätzlichen Hormoneinnahme abgeraten und meinte, es gäbe genug naturheilkundliche Mittel, um die Beschwerden abzuschwächen.
    Auch eine Antikörpertherapie und Medikamente gegen eine eventuelle Genmutation (da stehen die Ergebnisse ja noch aus) sieht die Ärztin der GfbK eher kritisch.