• Zahn-Mundpflege

    Heute möchte ich Euch ein Zahnprodukt vorstellen, dass ich die nächsten Wochen ausprobieren werde:

    Die ayurvedische Zahn-und Zahnfleischpflege von muskanadent!

    Mit das interessante daran ist, dass es eine Zahnärztin entwickelt hat, die selbst an Krebs erkrankte und feststellte, dass es schwierig ist, Produkte zu finden, die man bei der chemotypischen sehr empfindlichen Mundschleimhaut (inklusive Zahnfleisch) gut verträgt.

    Was ich besonders toll finde, sind die Inhaltsstoffe bzw. das was alles nicht drin ist!

    Keine Füllstoffe, keine Schäumer, keine Fluoride,keine synthetischen Farb-und Dufttstoffe, keine Parabene, keine Paraffine und PEG-Verbindungen!

    Dadurch, dass die Mundschleimhaut sehr gut durchblutet ist, werden Stoffe innerhalb von Sekunden in den Blutkreislauf aufgenommen. Da kann man auf diese künstlichen Fremdstoffe , die sonst täglich in den Kreislauf gelangen würden, wirklich verzichten!

    Die Zahn-und Zahnfleischpflege von muskanadent enthält u.a.

    -Kokosöl ( enthält viele wertvolle Mineralien, u.a. Zink, Eisen, Calcium und Magnesium, die sich positiv auf das Zahnfleisch auswirken. Es hat eine antibakterielle und infektabweisende Wirkung, ausserdem wirkt es leicht aufhellend.

    Die gute Wirksamkeit des Kokosöl auf die Mundschleimhaut merke ich auch beim Ölziehen, was ich normalerweise mit Sonnenblumenöl mache, an besonders anfälligen Tagen aber mit Kokosöl!)

    -Neem (wirkt auch antibakteriell, wundheilend und antiseptisch)

    -Kamille (wirkt beruhigend und unterstützt die Regeneration)

    Weitere Produkte von muskanadent sind

    -ein Zungen-und Zahnfleischgel

    -ein Mundwasser

    und eine Lippenpflege

    Alle Produkte werden mit Produkten aus biologischem Anbau hergestellt und sind zudem vegan

    Ich bin schon gepannt, was meine Mundschleimhaut zu der Zahnpflege “sagt”!

    Im Moment ist das Zahnfleisch noch nicht schlimm, aber die Beschwerden kamen meist mit Verzögerung nach der Chemo.

  • Raum

    Folgender Text, den ich inspirierend finde, ist von Pema Chödrön, einer buddhistischen Nonne.


    “Wenn die Dinge über uns zusammenbrechen, dann ist das eine Prüfung und gleichzeitig ein Heilungsprozess. Wir glauben, es ginge darum, die Prüfung zu bestehen und das Problem zu überwinden, aber in Wirklichkeit gibt es gar keine Lösung. Die Dinge kommen zusammen und fallen wieder auseinander. Dann kommen sie wieder zusammen und fallen wieder auseinander. So einfach ist es. Die Heilung stellt sich ein, wenn wir allem Geschehen Raum lassen, Raum für Trauer, Raum für Linderung, Raum für Elend, Raum für Freude. Wir glauben dass etwas uns Freude bereiten wird, aber wir haben keine Ahnung, wie es wirklich ausgehen wird. Wir glauben, etwas würde uns Leid bringen, aber wir wissen nichts. Dem Nicht-Wissen Raum zu geben ist das Wichtigste. Ständig versuchen wir Dinge zu tun, von denen wir annehmen, dass Sie uns helfen werden, aber Gewissheit haben wir nicht. Niemals wissen wir ob wir auf dem Hintern fallen oder auferstehen. Auch wenn wir eine große Enttäuschung erleben, können wir nicht wissen, ob das tatsächlich das Ende der Geschichte ist. Vielleicht ist es der Anfang eines großen Abenteuers.”

  • Nach-Chemo

    Nachdem ich mich am Freitag und Samstag sehr sehr platt gefühlt habe, geht es jetzt seit gestern langsam besser! Bin aber immer noch recht müde und kaputt bzw merke, dass mein Kreislauf noch nicht so recht will. Fühlt sich diesmal hartnäckiger an als die letzten Male…. Die Taubheit in den Beinen ist stärker geworden, diesmal zieht sich das bis in die Fußsohle runter ( ganz komisches Gefühl). Seltsam dass die Chemo das mit der Taubheit verstärkt. Naja, das Gift wirkt. In mehrerlei Hinsicht.

  • Geburtstagsgedanken

    Geburtstage sind ja gerne mal dazu da, um zu resümieren, sich Gedanken über sein Leben zu machen….wo stehe ich, was habe ich erreicht, wo möchte ich hin, und so weiter.

    Wenn ich heute so über mein Leben nachdenke, kann ich eigentlich nur sagen, dass ich total froh bin , dass ich den Geburtstag erleben darf, dass ich l e b e!

    Im Dezember sah es ja eine zeitlang nicht besonders gut aus: Die immer wieder vollgelaufene Lunge, der total krebsverstreute Bauchraum…..

    Ja, ich lebe!

    Ich könnte jetzt sagen, dass es insgesamt ein furchtbares Scheissjahr war, nach dem letzten Geburtstag (Beziehungsstress, Trennung, Diagnose, Chemo, heftige OP, Nachwirkungen, wieder Chemo….)

    Aber ich sehe es lieber so, dass alles hätte auch viel schlimmer sein können und ich immer noch Glück im Unglück hatte. Die Chemo hat gleich super angeschlagen, die Nebenwirkungen konnten mit viel Einsatz in Grenzen gehalten werden, die OP lief ohne Horror-Darm-Szenario ab….

    und das “Herz” wird auch irgendwann wieder gut sein!

    La vie est belle!

  • Letzte Chemo....juchuuu!

    So, das war die hoffentlich allerallerletzte Chemo in diesem Leben!

    War eine ganz schön lange “Sitzung” heute, da ich noch ein zusätzliches Medikament bekommen hatte, das ich jetzt noch über 15 Monate alle 3 Wochen bekommen soll.

    Es nennt sich Avastin/ Bewacizumab und ist ein humanisierter monoklonarer Antikörper aus der Gruppe der Immunglobuline. Es ist ein sogenannter Angionesehemmer. Es soll die Neubildung von Blutgefässen im menschlichen Körper hemmen, die eben auch für eine Tumorneubildung bzw -versorgung verantwortlich wären.

    In der Zulassungsstudie bewirkte die Kombination Antikörper plus Chemotherapie mit anschliessender Avastin-Monotherapie eine statistisch signifikante Verlängerung des progressisonsfreien Überlebens. Na, das hört sich doch gut an!

    Jetzt hoffe ich mal, dass sich auch bei der letzten Chemo die Nebenwirkungen in Grenzen halten. Beim letzten Mal dauerte es ja schon länger bis ich wieder halbwegs fit war, und die Blutwerte sanken ganz schön ab. Ich werd s sehen.

    Jetzt heisst es die nächsten Wochen den Körper (und den Geist) wieder so richtig auf “Vordermann” zu bringen. Der Osteopath meinte allerdings letztens zu mir, das wird schon einige Zeit dauern, da brauche ich Geduld.

    Aber mit dem Wissen, dass jetzt keine Chemo mehr beim Heilewerden “dazwischenfunkt”, kann es ja jetzt nur noch aufwärts gehen!

  • MRT

    Heute morgen um 8:00 zum Blutabnehmen.

    Da die Werte am Samstag noch so niedrig waren und das mit der Medikamentenbestellung viel zu lange gedauert hätte, war leider doch von vorneherein klar, dass es heute keine Chemo geben wird.

    Zum Glück sind die Werte aber besser, so dass der Termin jetzt am Mittwoch ist.

    Somit konnte ich den Termin zum Brust-MRT und Ultraschall wahrnehmen.

    Ich war doch nervös, da ich nun schon 1,5 Jahre keinen “Brustcheck” mehr hatte.

    Den Mammographie-Termin im Dezember konnte ich ja aus bekannten Gründen nicht wahrnehmen und danach war mir erstmal nicht mehr nach Röntgen. Durch die Genmutation war jetzt eh die Empfehlung ein MRT machen zu lassen, da das aussagekräftiger und genauer ist, als eine Mammographie ( wird von der Kasse aber eben nur in Ausnahmefällen bezahlt).

    20 min, bei teilweise extremem Lärm und Kontrastmittel ( wieder ein Gestocher in der Vene, da ja heute morgen schon Blut abgenommen worden war...uäh) in der Röhre.

    Und dann sitzt man da und wartet, hat eigentlich ein gutes Gefühl und trotzdem total Angst, das diese Gefühl trügt und der Arzt mit irgendeiner Horrornachricht daher kommt. Es kommen Erinnerungen hoch, an diverse Termine, nach denen ich dann heulend und völlig verzweifelt aus einer Praxis bin…..

    Aber heute nicht: Es sieht ALLES gut aus!!!! Was für eine Erleichterung!

  • Chemo, oder nicht Chemo

    ...das ist jetzt die Frage.

    Gestern nach dem Blutcheck hiess es zuerst, ja Werte sind gestiegen (das kam aber von einer Ärztin, die nichts mit Chemos zu tun hat. Auf meine Frage, ob Leukowert von 2,0 nicht doch zu niedrig sei, sagte sie, sie fragt lieber nochmal nach und meldet sich heute bei mir. Tja, und da hiess es dann, die Werte sind zu niedrig, um die Chemo zu machen…. arghhh! Ich solle morgen früh kommen, um nochmal das Blut zu checken, zudem wohl noch Kortisongabe und Besprechung mit Oberarzt, wann die Chemo dann stattfinden kann.

    Insgeheim hoffe ich, dass die Werte morgen doch viel besser sind und ich die Chemo machen kann. (hab jetzt das ganze Wochenende soviel eingenommen, getrunken, etc…..die m ü s s e n jetzt einfach besser sein!)

    Weiss aber gar nicht, ob das mit der Medikamentenbestellung und so überhaupt theoretisch gehen würde. Naja, werde ich morgen sehen….

    Und wenn keine Chemo ist, dann habe ich MRT- und Ultraschall-Termin für die Brust.

    Auch nicht gerade ein Lieblingstermin. Das tut zwar alles nicht weh, aber nervlich ist das nicht ohne. Hatte einfach schon Termine, zu denen ich voller Zuversicht hin bin und dann einfach vollkommen fertig und zusammengebrochen wieder raus kam, weil die Ergebnisse einfach nicht gut waren.

    Aber auch morgen (wenn es denn so sein sollte) werde ich erstmal mit gutem Gefühl da hingehen ( auch wenn die Nerven angespannt sein werden….)

  • Chemo wird verschoben...arghh!

    Nachdem die Chemovorbereitungen schon anliefen (Lowcarb-Essen, Vitamin-C-Infusion, Akupunktur, etc), wurde die Chemo, die morgen stattfinden sollte, abgesagt.

    Die Blutwerte (sowohl Leukos als auch Thrombozyten etc) sind nicht gut genug.

    Sch….! Es nervt!

    Muss jetzt Samstag nochmal zum checken und dann wird der Montag ins Auge gefasst, je nachdem wie die Werte dann sind.

    Hätte das so gerne morgen endlich hinter mich gebracht….. Ich mag nämlich nicht mehr. Dieses ständige Schwanken bzw die Frage, was macht der Körper, wie fit ist er, was machen die Blutwerte und so weiter….

    Aber, ich werde nach wie vor auf die Probe gestellt, die Geduld wird getestet….so kommt es mir zumindest vor.

    Körperlich ging es jetzt diese Woche aber wesentlich besser als die letzten 2.

    Wobei ich merke, das morgendliche Bauchschmerzen, Zahnfleischentzündung, taube Oberschenkel mit Schmerzen (seit einigen Tagen wieder) schon ganz normal sind. Man “gewöhnt” sich dann doch an so einiges.

    Jetzt hoffe ich einfach mal, dass die Chemo dann zumindest am Montag passieren kann, so dass es sich nicht noch länger mit allem nach hinten verschiebt.

  • Narbenbehandlung

    Zur Behandlung von OP-Narben möchte ich einen Tipp weitergeben, den ich 2011 von meinem plastischen Chirurgen erhalten hatte, und was sehr gut funktioniert hat:

    Silikonpflaster-auflagen von Epi-Derm.

    (die gibt es in Streifenform für Bauchnarben oder auch abgerundet für die Brust, also in unterschiedlichen Grössen). Bestenfalls hat man 2 Auflagen, so dass man im 12-Stunden-Rhythmus wechseln kann.)

    Sie sind unter www.biodermis.de zu bestellen. Leider nicht ganz billig, aber das lohnt sich auf jeden Fall!

  • Mal wieder die Leukos

    Nachdem es mir letzte Woche inklusive Wochenende immer besser ging, war es gestern und vorgestern nicht besonders. Wieder sehr schlapp und mein Kreislauf “im Keller”.

    Hat wohl mit den Blutwerten zu tun. Da sie schon am Freitag sehr niedrig waren, musste ich am Montag nochmal zum checken: Leukos nur noch bei 0,8. Tiefstwert!

    Und die anderen Werte auch nicht besonders. Um die prophylaktische Antibiotika-Gabe bin ich dann aber doch nochmal herumgekommen.

    Heute waren die Werte wieder etwas besser! Jetzt hoffe ich, dass es wieder aufwärts geht.