Tumormarker

03.02.2017
Da immer wieder mal das Wort Tumormarker fällt, möchte ich das mal genauer definieren:
"Tumormarker sind Substanzen, die im Zusammenhang mit bösartigen Tumoren entstehen klnnen. Die Substanzen werden entweder von den Tumorzellen selbst hergestellt oder aber vom Körper als Reaktion auf den Tumor. Tumormarker sind meist Eiweiße. Sie werden im Serum, Plasma, Urin, im Gewebe oder in Zellen bestimmt" (in meinem Fall im Blut).
"Manchmal werden Tumormarker auch "Krebsmarker" genannt. Die Substanzen weisen jedoch keinesfalls immer auf einen bösartigen Tumor hin. Auch bei gutartigen Krankheiten können mitunter Tumormarker im Blut gemessen werden. Andererseits kann jemand einen Tumor haben und trotzdem ist die Konzentration der Tumormarker im Blut normal.
(...) Die Marker dienen vor allem zur Verlaufskontrolle. Sinkt der Wert während einer Therapie beispielsweise ab, zeigt dies, dass die Behandlung wirkt. Tumormarker können ein Hinweis auf den Verlauf der Krankheit und die Prognose sein: stark erhöhte oder ansteigende Werte sprechen für eine ungünstige Prognose.
Auch bei Krebs-Nachuntersuchungen können Tumormarker sehr hilfreich sein. Steigt plötzlich einTumormarker an, nachdem er jahrelang niedrig war, kann dies ein Hinweis sein, dass der Krebs wieder gekommen ist. Anhand der Tmormarker kann der Arzt ein solches Rezidiv frühzeitig erkennen und behandeln." (netdoktor.de)



In meinem Fall handelt es sich um den CA 125-Wert.
Der Grenzwert wird bei der Biologischen Krebsabwehr (http://www.biokrebs.de/images/download/Therapie_Infos/Tumormarker.pdf) bei 35U/ml angegeben.



Mein Wert war im Dezember exorbitant hoch: am 20.12.2016 lag er bei 1410,10!
Bei der nächsten Messung, nach nur einer Chemo, sank er schon auf 597,80!
Und jetzt letzten Montag, wie berichtet, wurden “nur” noch 170,7 gemessen!
Das nehme ich jetzt einfach mal als eindeutigen Erfolg, und freue mich darüber, dass die Chemo weiterhin Wirkung zeigt!